Title:
Die Härte der Weltenliebe
Creator:
Walden, Herwarth
Shelfmark:
2Fa 144-65
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1442223239938/13/
Können Sie meine Eltern leiden. 
Ich bin von ihnen angestellt. 
Mutter ist immer unverschämt zu Vater. 
Verschämt sein ist unnatürlich. 
Würden Sie so einen Kerl heiraten. Marie. 
Haben Sie nicht etwas Zucker für den Hund, 
ich kann Hunde nicht leiden, sie bellen. 
Nicht, wenn man ihn gekauft hat 
Ich will keinen Hund haben. 
ich ängstige mich tot, Fräulein, warum kommen Sie nicht 
zurück. 
Fräulein Irma wollte 
Sie sind dazu angestellt, daß Irma nichts zu wollen hat. 
Das Fräulein ist unschuldig, Mama. 
Das Fräulein ist schuldig. Nun, Herr Doktor, so sieht ein 
Mutterauge. Kommt schnell, die andern sind schon bei 
Siechen. 
Ich hätte die Alte gern fortbugsiert, wenn ich gewußt hätte, 
Sie würden Unannehmlichkeiten bekommen. 
Gehen Sie zu den Damen, Herr Doktor. 
Schade, daß man nicht heiraten kann, wen man will. 
Fräulein Irma ist noch ein Kind 
Und solche Kinder muß man heiraten. Das Leben ist schwer. 
Gehen Sie zu den Damen, Herr Doktor. 
Kann man Sie nicht einmal ohne den Balg treffen. 
Sie sind verlobt. 
Das macht nichts. 
Herr Doktor, wo bleiben Sie. 
Ich habe dem Fräulein nur einen Rat gegeben. 
Das ist gelogen, Herr Doktor. 
Aber Irma. 
Aber gnädiges Fräulein. 
Ich geh nach Hause. Kommen Sie, Marie. 
Du bist das letzte Mal mit uns ausgegangen. 
Sie sollten das Fräulein entlassen, gnädige Frau. Sie macht 
Ihr Fräulein Tochter rebellisch. 
Alle Angestellten sind nichts wert. D i e kann wenigstens aus 
bessern.
        

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