Full text: Das K. Württembergische Landes-Gewerbemuseum in Stuttgart

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Die Benützung des Museums 
Zahlen: 
ä) Zahl der Besucher 
in den letzten zehn Jahren zeigen folgende 
b) Zahl der Ausleihfälle 
im Jahr 
bei Tag 
abends 
Gesamtzahl 
an Pers. u. Verein e 
Nummern 
1886 
87 294 
16470 
103 764 
I 082 
4 755 
1887 
82 736 
12 536 
95 272*) 
1023 
5623 
1888 
44I3I 
13 000 
57091 
973 
3 469 
1889 
55 666 
13 336 
69 002 
1434 
5036 
1890 
36 536 
14911 
51447 
1443 
5 849 
1891 
48 958 
14727 
63 685 
1 356 
5 449 
C* 
O 
00 
HH 
55 280 
I 210 
56490 
1 640 
4878 
I893 
46348 
— 
46348 
1 582 
5 057 
O 
00 
46424 
4315 
50 739 
1 564 
49 12 
1895 
31 267 
6 457 
37 724**) 
1 500 
5030 
Das Museum stand zum unentgeltlichen Eintritt jedermann offen: 
jeden Werktag von io—12 und 2—6 Uhr (auch vor 10 Uhr auf be 
sonderes Ansuchen zugänglich), 
in den Wintermonaten überdies Dienstag und Freitag abends von 
6—8 Uhr, 
an den Sonntagen von io’/a—12‘/2 Uhr (nur an den hohen Festtagen 
.ganz geschlossen). 
Die Aufseher sind angewiesen, Gegenstände, welche ein Besucher näher 
zu besichtigen wünscht, demselben zur schonenden genaueren Untersuchung 
in die Hand und die nötige Erläuterung dazu zu geben. Zur Erhöhung des 
Verständnisses findet auf besonderen Wunsch, z: B. von Vereinen, auch 
eine Führung durch die Museumsbeamten statt. Desiderienbücher sind auf 
gelegt, und es wird den darin niedergelegten Wünschen zu Anschaffungen 
jede mögliche Berücksichtigung zu teil. Die in den Sammlungen befind 
lichen Gegenstände können entlehnt werden auf die Dauer von drei Wochen. 
Wo ein Gewerbeverein oder eine Lokalbehörde den Vermittler machen will, 
werden auch ganze Sammlungen entsprechender Gewerbserzeugnisse nach 
auswärts gesandt und wird zugleich für Erklärung derselben gesorgt. Um 
die Ausleihungen für einzelne Gewerbetreibende möglichst zu erleichtern, 
hat die K. Zentralstelle bei allen Gewerbevereinen Anmeldebogen auflegen 
lassen, in welchen die Vereinsmitglieder jederzeit ihre hierauf gerichteten 
Wünsche niederlegen können, worauf der Vereinsvorstand für die Weiter- 
*) Die höhere Zahl der Besucher in den Jahren 1886 und 1887 ist nur scheinbar, da in diesen 
und allen früheren Jahren die Zahl der Besucher auch der übrigen Institute (Bibliotheken, Lehr 
mittelsammlung, Gipsmodellsammlung) mitgerechnet worden sind, während dies neuerdings nicht mehr 
der Fall war. Ueber die Zahlen der Benützung der übrigen Institute ist das Nähere in den be 
treffenden Kapiteln angegeben. 
**) Vom 14. Oktober 1895 an war das Museum wegen des Umzugs geschlossen.
	        

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