Volltext: Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen (1909)

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BAUZEITUNG 
Nr. 17 
Karl Donndorf, Bredow und Zeltler veranstaltet und der 
Entwurf Zeltlers zur Ausführung gewählt. Der Brunnen 
gelangt in diesem Frühjahr zur Aufstellung. 
Yerei nsmitteil ungen 
Bauwerkmeister-Verein Württembergs. Der 
Sonderzug nach Biberach ist gesichert. Die Teilnehmer 
erhalten gegen Vorausbezahlung oder Nachnahme 
des bereits mitgeteilten Fahrpreises Interimsfahrkarten 
in den nächsten Tagen zugestellt. Dieselben werden vor 
Abgang des Zuges am Bahnsteig I gegen die endgültigen 
Fahrkarten umgetauscht. Nur bis zum 27. d. M. erfolgte 
Anmeldungen können berücksichtigt werden. Spätere 
Anmeldung ist ausgeschlossen. Die Abfahrt des 
Sonderzugs erfolgt in Stuttgart früh 6 Uhr 35 Minuten, 
die Ankunft in Biberach vormittags 9 Uhr 87 Minuten, 
die Abfahrt in Biberach ist auf nachts 10 Uhr 15 Minuten, 
die Ankunft in Stuttgart auf nachts 1 Uhr 02 Minuten 
festgesetzt. Die Benutzung fahrplanmäßiger Züge 
mit den Sonderzugsfahrkarten ist nicht gestattet. Mit 
glieder, die eventuell andern Tags erst wieder zurück 
kehren wollen, können trotzdem mit dem Sonderzug 
fahren, da der von ihnen zu zahlende Fahrpreis immer 
noch wesentlich billiger ist als der einfache Fahrpreis 
III. Klasse für fahrplanmäßige Züge. Alle zum ßau- 
meistertag nach Biberach kommenden Mitglieder, gleich 
viel welcher Sektion sie angehören, werden nochmals 
dringend ersucht, ihre Anmeldung zum gemeinschaft 
lichen Mittagessen (pro Gedeck 2 M.) nunmehr um 
gehend an die Geschäftsstelle in Stuttgart, Schubart 
straße 2 B II, gelangen zu lassen, andernfalls ist Gefahr, 
daß sie am gemeinschaftlichen Mittagessen nicht teil 
nehmen können. Das Mittagmahl wird nur gegen 
vorher gelöste, nur bei der Geschäftsstelle in Stutt 
gart erhältliche Tischkarten verabreicht. Alles übrige, 
den Baumeistertag Betreffende ist aus den mit der Fest 
schrift übersandteü Mitteilungen ersichtlich. 
Die Geschäftsstelle. 
Vereinigung ehemaliger Bange werkschnler 
Darmstadt. Sonntag, den 2. Mai, nachmittags 2 Uhr, 
findet im „Kaisersaal“ zu Darmstadt die Monatsversamm- 
lung statt. Zahlreiches Erscheinen ist sehr erwünscht. 
Die Wettbewerbsunterlage für eine Leichenhalle wird 
in den ersten Tagen zur Versendung gelangen; Kollegen, 
welche gesonnen sind, sich daran zu beteiligen, werden 
gebeten, dies dem ersten Schriftührer, Kollegen Hammann, 
Darmstadt, Blumenstr. 1, mitzuteilen. Der Vorstand. 
Kleine Mitteilungen 
Württ. Kunstverein Stuttgart. Neu ausgestellt: 
Porträt Seiner Majestät des Königs von Maurice Berg; 
Porträt Seiner Durchlaucht des Herzogs Wilhelm von 
Urach von E. E. Eath; Abend von H. Plock; Altes 
Schloß von J. Mancher; Eittersporn von F. Zeil; Eine 
Kollektion Gemälde und Zeichnungen von L. Schmid- 
Eeutte u. s. w. 
Stuttgart. Die bürgerlichen Kollegien haben für 
die Erweiterung des Stadtbads in Cannstatt 
die Summe von 182 000 M. bewilligt. Es soll ein hübsch 
ausgestattetes Dampfbad errichtet und die Zahl der 
Wannenbäder vermehrt werden. — Am 21. April wur 
den zwei neue Schulhäuser, das Sammelschulgebäude 
zwischen Untertürkheim und Wangen und die 
Lerchenrainschule in Heslach, eingeweiht. 
K. Technische Hochschule. In Nr. 15 wurde die 
Ermächtigung der Technischen Hochschule zur Erteilung 
des Grades eines Diplomingenieurs an württem- 
bergische Eegierungsbauführer mitgeteilt. Der 
Setzkastenkohold hatte die „Eegierungsbauführer“ in 
„Eegierungsbaumeister“ verwandelt, was wir zu berich 
tigen bitten. 
Tübingen. In Behenhausen und Umgebung beginnt 
sich eine Villenkolonie zu entwickeln. Eine an 
mutigere Gegend zur Ansiedlung kann man sich auch 
kaum denken. An der Straße von Lustnau nach Beben 
hausen ist der Bau eines großen Sanatoriums geplant. 
Architekten- und Ingenieurverein Hamburg. Am 
16. und 17. April feierte der Verein das Fest seines fünzig- 
jährigen Bestehens. Die Mitgliederzahl ist auf 500 ge 
stiegen. Sehr verdient hat sich um das schöne Gedeihen 
des Vereins der langjährige Vorsitzende, Wasserbau 
direktor Geh. Eat Bubendey, gemacht. Prof. Dr.-Ing. 
E. Baumeister-Karlsruhe wurde zum Ehrenmitglied er 
nannt. Zur Feier des Tages hat der Verein eine reich 
ausgestattete Jubeldenkschrift herausgegeben. 
Personalien 
Württemberg. Uebertragen: die bautechnische Ratsstelle 
bei der Forstdirektion dem Bauinspektor tit. Baurat Beyhl bei 
dieser Behörde. 
Staatsprüfung im Bauingenieurfach. Bei der diesjährigen 
zweiten württ. Staatsprüfung im Bauingenieurfach sind für befähigt 
erklärt worden und haben die Bezeichnung „Regierungsbaumeister“ 
erhalten: B. Allmendinger-Wilhelmskirch, OA. Ravensburg 
M. A n d r e ä - Göppingen, Pr. Bih ler-Reutlingen, W. Bräu 
nin ger-Wallhausen , OA. Gerabronn, H. Decker-Sindelfingen, 
Pr. Dollinger-Isny, E. Drück-Heilbronn, A. Eisenlohr- 
Schopf heim in Baden, R. Paß nacht - Reutlingen, W. Graner- 
Biberach a. R., R. Großjohann-Brockhagen in Westfalen, Eugen 
Kläger-Altensteig, J. Köhle-Blaubeuren, H. Molfenter-UIm, 
E. M o 11 - Untertürkheim , G. M ü Iler - Metzingen, II. Pfeifer- 
Göppingen, W. Rohm -Dagersheim, E. Sch all-Kuohen, M. Sieb- 
Bernbach, OA. Neuenbürg, H. Trapp-Stuttgart, K. Weyhing- 
Heilbronn, H. Wü ns ch - Oßweil. 
Prüfung im Wasserbaufach. Auf Grund der am 8. März und 
folgenden Tagen vorgenommenen Prüfung im Wasserbaufach sind 
als befähigt erklärt worden und haben die Bezeichnung „Wasser 
bautechniker“ erlangt: A. Baumeister-Wassers, OA. Waldsee, 
K. Demmler-Lauffen, G. D o 1 d - Tuttlingen, O. Glaser-Boll, 
P. Ha as - Aalen, K. H ä b er le-Stuttgart, K. Härle-Biberach, 
Th. Häuß 1 er-Fachsenfeld, OA. Aalen, G. He 1 bling - Reutlingen, 
Fr. H ub er - Stuttgart, G. Liebhardt-Achstetten, OA.Laupheim, 
J. Lutz-Neipperg, A. Mack - Söflingen, K. Re b mann-Böblingen, 
M. Winter-Zimmerbach, OA. Gmünd. 
Hessen. Ernannt: der Regierungsbaumeister G. Ko eh ler 
aus Bornheim zum Eisenbahn-Bau- und Betriebsinspektor in der 
Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft. 
Briefkasten 
Antwort auf Anfrage A. G. Wenden Sie sich an die Firma 
Jos. Huber, Stuttgart, Liststraße 23, wegen Anfertigung von Plänen 
und Kostenvoranschlägen für Kalkülen. —er. 
H. B. Die eingelaufenen Antworten sandten wir Ihnen im 
Original. 
Antwort auf K. W. Ein bewährt wasserdichter Putz wird her 
gestellt im Verhältnis 1:3 (Zement-Sand) mit Zusetzung von 2,6 1 
Ceresit- oder Bitumen-Emulsion. Die Firma Stephan Vornberg, 
Stuttgart, als Spezialist für Isolierungen ist bereit, mit ihren Er 
fahrungen zu dienen. —er. 
Anfrage. Ist es empfehlenswert, in einem Kinderschulsaal 
Linoleum auf Estrichboden zu legen? Dürfte wegen der Dauer 
haftigkeit einem andern Fußboden der Vorzug gegeben werden ? 0. B. 
Verantwortliche Schriftleitung: Chefredakteur und Herausgeber Adolf Fausel. 
Architekt W.Klatte, beide in Stuttgart. Druck; Deutsche Verlags-Anstalt in Stuttgart.
	        

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