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BAULEITUNG
Nr. 7
Abb. 4
Marktplatz in Büdingen
Abb, 3
Schmiede in König
Professor der Kunstgeschichte an der Technischen Hochschule
Darmstadt, anvertraut.
Um die umfangreiche Wirksamkeit der Denkmalpflege
zu kennzeichnen, geben wir in einer Reihe von Abbildungen,
die wir dem freundlichen Entgegenkommen des
Denkmalrats und dessen Vorsitzendem, Prhrn. v. Biegeleben,
Ministerialrat und Vorsitzender der Ministerialabteilung
für Bauwesen, verdanken, anschauliche Proben,
die neben schönen Erfolgen des Denkmalschutzes auch
die Schwierigkeiten darlegen, mit denen dieser zu
kämpfen hat.
Abb. 1. Wohnhaus in Eschollbrücken, eines der
schönsten Fachwerkbauten der Umgegend, wurde unter
Beihilfe des Denkmalpflegers sachgemäß wiederhergestellt.
Abb. 2. Wertvolles Fachwerkhaus in Reinheim vom
Ende des 16. Jahrhunderts, in gleicher AVeise hergestellt.
Abb. 3. An der alten Schmiede in König,
einem kleinen, aber höchst interessanten Pachwerkbau
vom Anfang des 17. Jahrhunderts, konnte eine geplante
Verunstaltung noch rechtzeitig verhindert werden.
Abb. 4. Marktplatz in Büdingen vor seiner infolge
Kanalisation erfolgten Zuschüttung des Küchenbachs.
Der Denkmalpfleger hat nur erreichen können, daß
durch Vorplätze mit Randbrüstungen vor den Häusern
das alte Bild einigermaßen festgehalten wurde. Abb. 5
und 6. Die Karmeliterkirche in Hirschhorn, ein reizvolles
Bauwerk aus 1406, wäre gänzlich verfallen,
wenn nicht die Denkmalpflege für seine Erhaltung
und für seinen Ausbau zu einem zweiten Gotteshaus
eingetreten wäre. Abb. 7. Kirche im befestigten Friedhof
in Aulen-Diebach. Bei der von der Gemeinde
geplanten Erweiterung des Friedhofs setzte es der
Denkmalpfleger durch, daß zur Erhaltung des reizvollen
jetzigen Bildes der auf freier Anhöhe gelegenen, von
Abb. 5 Karmeliterkirohe in Hirschhorn
Abb. 6 Chor der Karmeliterkirche