Full text: Bauzeitung für Württemberg, Baden, Hessen, Elsaß-Lothringen (1914)

merksam zu machen, indem wir die wesentlichen Punkte 
des Programms hier wiedergeben: 
Es werden drei Preise ausgesetzt, 
fünftausend, zweitausend und eintausend Mark. 
Die Arbeiten sind in deutscher Sprache abzufassen; 
im Uebrigen ist die Preisbewerbung unbeschränkt. 
Der Umfang der Schrift soll im Interesse der Verbrei 
tung in weite Kreise ein mäßiger sein. 
Die Arbeiten sind bis spätestens 31. Dezember 1914 
an den Vorsitzenden des Württembergischen Goethebun 
des in Stuttgart einzusenden. 
Jede Einsendung ist mit einem Kennwort zu versehen 
und ihr ein versiegelter Briefumschlag beizufügen, welcher 
außen dasselbe Kennwort trägt und innen den Namen 
und Adresse des Einsenders enthält. Ferner ist bei der 
Einsendung diejenige Adresse anzugeben, an welche die 
Arbeit für den Fall, daß der Preis nicht erteilt wird, zu 
rückzusenden ist. 
Durch die Preiserteilung erwirbt der mit der Ge 
schäftsführung betraute Württembergische Ooethebund 
das unbeschränkte und ausschließliche, sowie übertrag 
bare Verlags- und Vervielfältigungsrecht, ohne daß noch 
ein besonderes Honorar bezahlt wird. 
Falls weitere Auflagen notwendig werden sollten, und 
für solche Neubearbeitung geboten erscheint, so sind die 
II. Preis 
Preisträger verpflichtet, diese vorzunehmen gegen Zah 
lung eines mit ihnen zu vereinbarenden Honorars. 
Das Preisgericht hat im Falle des Ausscheidens eines 
Mitgliedes das Recht, sich durch freie Wahl zu ergänzen. 
Sein Urteil ist bindend für die Geschäftsführung. 
Als Preisrichter sind gewählt und haben das Amt an 
genommen : 
Staatsminister Frh. v. Berlepsch in Seebach bei Mühl 
hausen i. Thr., Fabrikant Dr.-Ing. Robert Bosch in Stutt 
gart, Prof. Dr. Ernst Francke in Berlin, Helene Lange in 
Berlin-Grunewald, Staatssekretär a. D., Staatsminister Dr. 
Graf von Posadowsky-Wehner in Naumburg a. S., Baron 
zu Putlitz, Generalintendant der K. Hoftheater in Stutt 
gart, Baudirektor Prof. Dr.-Ing. C. von Bach in Stuttgart 
(als Urheber der Preisausschreibung). 
Anfragen sind an Kanzleirat Lang in Stuttgart, Rosen 
bergplatz 1, zu richten. 
Die Honorarforderung eines 
Ingenieurs 
sk. In § 632 bestimmt das Bürgerliche Gesetzbuch 
über den Werkvertrag, daß eine Vergütung als vereinbart 
gilt, wenn die Herstellung des Werkes den Umständen 
Zweifamilienhaus 
(Doppelhaus) 
Erdgeschoß- und 
Obergeschoßgrundriß
	        

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