Title:
Die Cisterzienser-Abtei Maulbronn
Creator:
Württembergischer Alterthums-Verein Paulus, Eduard
Shelfmark:
S Mau 403/430
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1516267921934/137/
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in vierter Anfinge erschienen» München, 1861. Ferner K. Klunzinger, Ur 
kundliche Geschichte der vorm. Cisterzienserablei Maulbronn, Stuttgart, 1854. 
Wegweiser durch das Kloster Maulbronn, von I. u. P. Hsrtmann, Stutt 
gart 1864, zweite Aust. 1875. 
Beschreibung des Oberamts Maulbronn, herausgegeben vom K. statistischen 
Land es amt, Stuttgart 1870. 
Außerdem wurde Maulbronn vielfach besprochen in den Kunstgeschichten 
Schnaase's, Otte's, Kugler's, Lübke's, von letzterem noch besonders in 
Fahrt durch Süddeutschland, deutsches Kunstblatt, 1855, in H. Leibnitz, die 
Organisation der Gewölbe im christlichen Kirchenbau, Leipzig, T. O. Weigel, 1855, 
W. Lotz, die Kunsttopographie Deutschlands, B. II., Castei, 1863, K. Dohme, 
die Kirchen des Cisterzienserordens in Deutschland während des Mittelalters, 
Leipzig, Seemann, 1869. — Abbildungen in Kallenbach'« Atlas zur Geschichte 
der deutschen Baukunst, München, 1847, ferner in Kallenbach u. J. Schmitt, 
die christliche Kirchenbaukunst des Abendlandes von ihren Anfängen bis zur vollen 
Durchbildung des Spitzbogenstgls (1850), E. Förster, Denkmäler der Deutschen 
Baukunst, B. VII. (1861) und (von Essenwein) in Mittheilungen der K. K. Cen 
tralrommission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, IV. Jahr 
gang, Wien 1861, und endlich in den Jahresheften des württemb. Alterthumsver- 
eins, H. VIII., Ausnahme des Abisstuhls von C. Beisbarth. 
Zur Vergleichung: Die Cisterzienser-Ablei Vebenhausen, bearbeitet von 
Dr. Eduard Paulus unter Mitwirkung von Professor Dr. Heinrich Leibnitz in 
Tübingen und Forstrath Dr. F. A. Tscherning in Bebenhausen. Herausgegeben 
vom Würltembrrgischen Alterthumsverein. Mit 20 Tafeln in Stein-, Licht- und 
Farbendruck und 225 Holzschnitten nach Aufnahmen und Zeichnungen von Engen 
Macholdt, unter Mitwirkung von Max Vach, A. Beyer, Ernst von Hayn, Heinr. 
Leibnitz, Georg Losen, Robert Stieler, A. Wolff. — Stuttgart, Paul Reff. 1886. 
Schlußwort. 
Werfeu wir noch, vor dem Scheiden, einen Blick über da« Kloster hin; klar 
und bestimmt, ja in diesem engen Rahmen säst erschöpfend, zeigt es uns die Ent 
wicklung, das Wachsen, Blühen und Ausblühen der Baukunst des Mittelalters. 
— Eine stattliche Reihe genannter und ungenannter Meister setzen ihr Bestes ein; 
vom halbmythischen Meister Hermannus (nach 1150) bis hinab zu Hans Remer 
von Schmie (1550). Vierhundert Jahre lang haben hier, fern von der friedlosen 
Welt, gottergebene Männer in tiefer, oft über ein Leben ausgedehnter Mutze ge 
baut, gemeitzell und gemalt, — so das; es kein Wunder, wenn wir im Einzelnen 
die Fülle des Srhenswürdigen nie ganz bewältigen, bei jedem Besuch, offen am 
Weg liegend oder dämmrig versteckt, wieder neue Schönheiten stnden. 
Wir sehen die starren rechikantigen Massen der noch ungetrübten romanischen 
Baukunst, die flüssige, schwungvoll bewegte Formenwelk des Uebergangs, entstanden 
durch plötzlich aus der Fremde (Frankreich) herüberdringenden Hauch, der die
        

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