74
ii
m
IY
VI
VII
VIII
IX
Erforderlicher
Querschnitt.
69,77 QCm.
180,95 □Cm.
263,43 QOm.
334,61 □Cm.
387,93 nCm.
421,22 □Cm.
421,22 □Cm.
1
91.91.13
91.91.13
91.91.13
105.105.13
131.131.13
131.131.13
131.131.12
131.131.13
2
91.91.13
91.91.13
91.91.13
105.105.13
131.131.13
131.131.13
131.131.12
131.131.13
3
91.91.13
105.105.13
131.131.13
131.131.13
4
91.91.13
105.105.13
131.131.13
131.131.13
5
105.105.13
105.105.13 i
131.131.13
131.131.13
131.131.13
6
105.105.13
105.105.13
131.131.13
131.131.13
131.131.13
7
91.91.13
105.105.13
105.105.13
105.105.13
131.131.13
131.131.13
8
91.91.13
105.105.13
105.105.13
105.105.13
131.131.13
131.131.13
9
210.13
240.13
380.13
480.13
580.13
580.13
10
210.13
240.13
380.13
480.13
580.13
580.13
11
90.13
—
100.13
160.13
240.13
240.13
240.13
12
90.13
—
100.13
160.13
240.13
240.13
240.13
13
90.13
100
.13
12C
.13
120.13
14
—
—
90.13
IOC
.13
120.13
120.13
Vorhandener
Querschnitt.
91 □Cm.
91 □Cm.
199,94 □Cm.
265,2 □Cm.
337,48 □Cm.
389,48 □Cm.
422,24 □Cm.
422,24 □Cm.
Die Verticalplatten der Gurtungen werden auch hier
an den ideellen Knotenpunkten gestossen und durch einseitige,
aussen aufgelegte Laschen, welche zugleich den
Anschluss der Verticalen und Diagonalen vermitteln, verbunden.
Die Verbindung der äusseren Winkeleisen, welche
sich an jenen Laschen absetzen, ist durch über letztere
fortgeführte Deckwinkel bewirkt. Die zwischen die Schenkel
der inneren Winkeleisen eingelegten, in den Knotenpunkten
gestossenen Platten werden durch ein auf dieselben gelegtes
Blech verbunden, welches zugleich die beiden Gurtungshälften
vereinigt. Die beiden oberen der inneren
Winkeleisen werden durch Deckwinkel über diese Verbindungs-
und Stossplatte hinweggeführt, während die beiden
unteren der inneren Winkeleisen an ihrem Stosse durch
Deckwinkel verbunden werden. Die zwischen die äusseren
Winkeleisen eingelegten Platten finden an jedem Knotenpunkte
zwischen den Deckwinkeln der äusseren Winkeleisen
Kaum für ihre Stossplatten. In der Mitte eines jeden
Feldes werden die beiden Hälften der Gurtung durch je
20x1 Cmtr. starke Bleche verbunden, die — auf den
Flanschen der inneren Winkeleisen liegend — diese auf
jeder Seite mittelst 3 Nieten fassen.
Die Schwerlinie der oberen Gurtung fällt, mit Ausnahme
eines Feldes überall mit der Constructionslinie zusammen,
was bei der unteren Gurtung nur im Mittelfelde
und in den Endfeldern der Fall ist.
y) Die Diagonalen erfordern vom Stützpunkt ab der
Reihe nach die Nettoquerschnitte von 13x8,55; 146,43;
117,75; 100,87; 82,7563,52; 46; 30,32 und 15,68 □-Cmtr.,
sind in sämmtlichen Feldern doppelt angeordnet
und bestehen aus je 1,3 Cmtr. starken Flacheisen, deren
Breite, obigen Querschnitten entsprechend, der Reihe nach
56, 59, 48, 42, 35, 26, 21, 15 und 9 Cmtr. beträgt. Der
Anschluss der Diagonalen an die früher erwähnten Stossplatten
ist durch je 2,6 Cmtr. starke Niete bewirkt.
ö) Die Verticalen sind aus je 4 Winkeleisen gebildet,
die ihrer ganzen Länge nach durch ein 50 Cmtr.
breites, 1 Cmtr. starkes Blech verbunden sind. In den
mittleren Theil des Trägers haben jene Winkeleisen eine
Stärke von 7,85x7,85x1,3 Cmtr., an den Enden eine
solche von 7,9x10,5x1,3 Cmtr. während die Endverticalen
den in Textfig. 125 dargestellten, zusammengesetzten
Querschnitt erhalten haben. Die tragenden Theile
insbesondere bestehen aus 8 Stück, je 7,9x10,5x1,3 Cmtr.
starker Winkeleisen, an welche parallel zur Brückenaxe
zwei, je 43x1,3 Cmtr. starke Platten angeschlossen sind,
während eine zur Brückenaxe normale, 52,6x1 Cmtr.
starke Platte sowie zwei, aus je 3x1 Cmtr. starken Stäben
gebildete, Gitter den Zusammenhang des Ganzen hersteilen.
Eine seitwärts hervortretende Platte wirkt als
Verstrebung der Endverticale. Sämmtliche Zwischenverticale
sind oben und unten mit den grossen Anschlussplatten
der Gurtungen vernietet: Verbindungen, welche durch
zwischen diese Platten und Winkeleisen eingelegte Futterbleche
noch verstärkt werden. Die Construction der Endverticalen
sowie der horizontalen Kreuzverbände ergiebt sich
aus den unter 2 gegebenen Erläuterungen und zugehörigen
-Tafelfiguren.
b. Die Brückenbahn besteht unter dem Eisenbahngeleise
aus 15 Cmtr. starken Bohlen, welche unmittelbar
die Fahrschienen aufnehmen, mit geringen Zwischenräumen
verlegt und um je 1 Cmtr. mit der oberen Gurtung
der Schwellenträger verkömmt sind. Die für den Landverkehr
bestimmte Fahrbahn besteht aus je 25 / 2 o Cmtr.
starken, mit den Schwellenträgern verbolzten Querbalken,
worauf ein doppelter, aus zwei Lagen je 10 und 5 Cmtr.
starker Bohlen bestehender, Belag genagelt ist.' Die Anordnung
der Schwellen und Querträger ergiebt sich aus dem
unter 2 Bemerkten sowie aus den Tafelfiguren. Alle, ausserhalb
des an die Strassenfahrbahn grenzenden Hauptträgers
angebrachten, das Bankett tragenden Consolen
sind aus je 1 Cmtr. starken dreieckigen, oben mit je einem,
unten mit je zwei Winkeleisen von je 6,525x6,525x1
Cmtr. starken Winkeleisen gesäumten Stehblechen gebildet
und nehmen je zwei 2 %s Cmtr. starke Längsbalken mit
einem einfachen, 5 Cmtr. starken Querbohlenbelag auf,
unter welchen ersteren, zur Verbreiterung der Auflagerfläche,
den einfachen Winkeleisen der oberen Schwellenträgergurtung
ein Winkellappen von der gleichen Stärke hinzugefügt
ist. Eine Dilatationsvorrichtung ist an den Fahrschienen
nicht angebracht, da die letzteren nur an den
festen Lagern in den Einklinkungen, an den beweglichen
Lagern und übrigen Theilen der Brücke ausserhalb derselben
genagelt sind.
c. Die Lager. Jeder Hauptträger ruht am einen
Ende auf einem festen, am andern Ende auf einem beweglichen,
mit Pendelsatz versehenen Kipplager, s. Fig. 4
und 5, dessen Halbzapfen unten und Pfanne oben sich
befindet. In die an die Pfanne angegossene Platte ist die
untere Gurtung der Hauptträger eingelassen und mit ihr
verschraubt, während die an den, im Inneren hohlen, Halbzapfen
angegossene Platte auf jeder Seite durch 5 Verstärkungsrippen
mit ihm verbunden ist. Jeder Pendelsatz
besteht aus 6, mit je zwei Zapfen und zugehörigen, eisernen
Verbindungsrahmen versehenen Cylindersegmenten von
20 Cmtr. Höhe, -welche auf zwei gusseisernen — durch eine
zwischen sie eingeschaltete, 8 Cmtr. starke Bleiplatte und
vier Schrauben verbundenen — Unterlagsplatten ruhen, deren
untere durch 10 Steinschrauben mit dem Mauerwerk
verbunden ist. Die Unterlagplatte der festen Lager ist
eintheilig und mit einer Vertiefung versehen, worin die an
den Halbzapfen gegossene Platte durch Keile regulirt und
befestigt ist.
4. Gewichtsberechnung. Das für den Ueberbau
einer Oeffnung verwendete Gewicht an Schmiedeisen beträgt
286,000 Kg. Rechnet man das Gewicht der Querund
Schwellenträger zu 1150 Kg. p. 1. Mtr. Brücke, also
zu 575 Kg. p. 1. Mtr. Hauptträger, so ergiebt sich das
Eisengewicht der letzteren
p = 575 + 30. l m .
p. 1. Mtr. *)
*) Vgl. deutsche Bztg. 1875. S. 358.