Full text : Programm der Königlich Württembergischen Polytechnischen Schule zu Stuttgart für das Jahr 1871 auf 1872 (1871)

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In  den  Herbstferien  14tägige  Exkursion:  Aufnahme
von  Horizontalkurven  mit  Benützung  der  Katasterkarte  in  Gegenden, ­
  wo  diese  nicht  die  genügende  Zahl  von  Anhaltspunkten
gewähren.  —  Bedingung  für  die  Zulassung  ist:
bei  Ingenieuren:  Absolvirung  der  Uebungen  I  und  II,
bei  den  übrigen  Fachschulen:  Absolvirung  der  Uebungen  I.
Uebungen  im  praktischen  Rechnen.
Im  Winter  2  Stunden:  Professor  Dr.  Sch  oder.
Insbesondere  für  solche  Studirende,  welche  die  mathematischen ­
  Klassen  nicht  durchgemacht  haben.
Methode  der  kleinsten  Quadrate.
Im  Winter  3  Stunden:  Professor  Dr.  Sch  oder.
Differentialgleichungen  mit  Anwendungen  auf  Gegenstände ­
  der  analytischen  Mechanik.
3—4  Stunden:  Professor  Dr.  C.  W.  y.  Baur.
Technische  Mechanik
s.  unter  »Ingenieurwissenschaften«.
2.  Naturwissenschaften.
Zoologie.
2  Stunden:  Professor  Dr.  G.  Jäger.
Allgemeine  systematische  Zoologie  mit  Rücksicht  auf  vergleichende ­
  Anatomie,  Pharmazie  und  Landwirthschaft.  Zoologische ­
  Demonstrationen  mit  Anwendung  des  Mikroskops.
Anthropologie.
Im  Winter  1  Stunde,  privatim:  Professor  Dr.  G.  Jäger.
Botanik.
Im  Sommer  4  Stunden  Vortrag  mit  Exkursion  an  Einem  Nachmittag:
Professor  Dr.  Ahles.
Allgemeine  und  spezielle  Botanik,  mit  Demonstrationen.
Medizinisch-pharmazeutische  Botanik.
Im  Sommer  3  Stunden:  Professor  Dr.  Ahles.
Anleitung  zur  Kenntniss  der  natürlichen  Familien  des

Pflanzenreichs  mit  besonderer  Rücksicht  auf  die  officinellen  Gewächse. ­

Pharmakognosie.
Im  Winter  4  Stunden:  Professor  Dr.  Ahles.
Vortrag,  verbunden  mit  praktischen  Uebungen  in  Bestimmung ­
  von  Droguen  und  mit  mikroskopischen  Demonstrationen.
Anatomie  und  Physiologie  der  Pflanzen.
Im  Winter  2  Stunden:  Professor  Dr.  Ahles.
Bestimmungslehre  der  Pflanzen.
Im  Sommer  ein  Nachmittag:  Professor  Dr.  Ahles.
Praktische  Uebungen  im  Bestimmen  der  Pflanzen  mit  Benützung ­
  der  Gewächse  des  botanischen  Gartens  und  Demonstration ­
  derselben.
Mikroskopisches  Praktikum.
Ein  Nachmittag:  Professor  Dr.  Ahles.
Im  Winter:  Mikroskopisch-botanische  Uebungen  mit  besonderer ­
  Rücksicht  auf  die  Untersuchung  der  Droguen.
Im  Sommer:  Praktische  Uebungen  in  der  Phytotomie  und
im  Gebrauche  des  Mikroskops.
Toxikologie.
1—2  Stunden,  privatim:  Dr.  Med.  Ott.
Pharmazeutische  Chemie
mit  Zugrundlegung  der  pharmacopoea  germanica.
Im  Winter:  Privatdocent  Dr.  Klinger.
Gerichtliche  Chemie,
mit  Berücksichtigung  des  chemischen  Theils  der  Toxikologie.
Im  Sommer:  Privatdocent  Dr.  Klinger.
Mineralogie.
Im  Winter  4  Stunden:  Professor  Dr.  Eck.
2  Stunden  Repetition:  Repetent  Dr.  Werner.
Mineralogische  Uebungen.
Professor  Dr.  Eck.
Anleitung  zur  Untersuchung  und  Bestimmung  der  Mineralien ­
  nach  ihren  physikalischen  Eigenschaften  oder  nach  ihrem
            
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