Volltext: Programm der Königlich Württembergischen Polytechnischen Schule zu Stuttgart für das Jahr 1873 auf 1874 (1873)

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lirung.  Aufnahme  mit  dem  Distanzmesser.  Trigonometrische
Höhenbestimmung.  Barometrische  Höhenmessung.  —  Vorausgesetzt ­
  wird  Vortrag  II,  sowie  dass  die  Übungen  I  entweder
schon  absolvirt  sind  oder  im  gleichen  Sommer  absolvirt  werden.
In  den  Herbstferien  14tägige  Exkursion:  Aufnahme
von  Horizontalkurven  mit  Benützung  der  Katasterkarte  in  Gegenden, ­
  wo  diese  nicht  die  genügende  Zahl  von  Anhaltspunkten
gewähren:  Bedingung  für  die  Zulassung  ist:
bei  Ingenieuren:  Absolvirung  der  Übungen  I  und  II,
bei  den  übrigen  Fachschulen:  Absolvirung  der  Übungen  I.
Differentialgleichungen
und  deren  Anwendung  auf  die  wichtigsten  mechanischen  Probleme.
Im  Winter  2—3  Stunden,  privatim:  Professor  Reuschie.
Determinantentheorie.
Im  Winter  2  Stunden,  privatim:  Professor  Reuschle.
Theorie  der  höheren  algebraischen  Curven.
Im  Sommer  3  Stunden,  privatim:  Professor  Reuschle.
Methode  der  kleinsten  Quadrate.
Im  Winter  4  Stunden:  Professor  Dr.  Scho  der.
Neuere  Geometrie.
Im  Winter  4  Stunden  mit  graphischen  Anwendungen:  Professor  Dr.  v.  Baur.
Analytische  Mechanik.
Im  Winter  2,  im  Sommer  4  Stunden:  Professor  Dr.  v.  Baur.
Erweiterung  der  allgemeinen  Mechanik  in  der  II.  mathematischen ­
  Classe.  Ausdehnung  auf  Mechanik  der  materiellen  Systeme
und  Mechanik  der  flüssigen  Körper.
Technische  Mechanik
s.  unter  »Ingenieurwissenschaften«.

2.  Naturwissenschaften.
Zoologie.
Im  Winter  2,  im  Sommer  3  Stunden  mit  Exkursionen:  Professor  Dr.  G.  Jäger.
Allgemeine  systematische  Zoologie  mit  besonderer  Rücksichtnahme ­
  auf  die  Bedürfnisse  der  Lehramtskandidaten  und  der  Pharmazeuten. ­

Anthropologie.
Im  Winter  2  Stunden:  Professor  Dr.  G.  Jäger.
Lehre  von  der  physischen  und  psychischen  Natur  des  Menschen ­
  mit  Bezug  auf  körperliche  und  geistige  Erziehung  und  Gesundheitspflege. ­

Botanik.
Im  Sommer  4  Stunden  Vortrag  mit  Exkursion  an  Einem  Nachmittag:
Professor  Dr.  Ahles.
Allgemeine  und  specielle  Botanik,  mit  Demonstrationen.
Medizinisch-pharmazeutische  Botanik.
Im  Sommer  3  Stunden:  Professor  Dr.  Ahles.
Anleitung  zur  Kenntniss  der  natürlichen  Familien  des  Pflanzenreichs ­
  mit  besonderer  Rücksicht  auf  die  offizinellen  Gewächse.
Pharmakognosie.
Im  Winter  4  Stunden:  Professor  Dr.  Ahles.
Vortrag,  verbunden  mit  praktischen  Übungen  in  Bestimmung
von  Droguen  und  mit  mikroskopischen  Demonstrationen.
Anatomie  und  Physiologie  der  Pflanzen.
Im  Winter  2  Stunden:  Professor  Dr.  Ahles.
Bestimmungslehre  der  Pflanzen.
Im  Sommer  ein  Nachmittag:  Professor  Dr.  Ahles.
Praktische  Übungen  im  Bestimmen  der  Pflanzen  mit  Benützung ­
  der  Gewächse  des  botanischen  Gartens  und  Demonstration
derselben.
	        
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