Volltext: Programm der Königlich Württembergischen Polytechnischen Schule zu Stuttgart für das Jahr 1873 auf 1874 (1873)

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Mikroskopisches  Praktikum.
Ein  Nachmittag:  Professor  Dr.  Ahles.
Im  Winter:  mikroskopisch-botanische  Übungen  mit  besonderer ­
  Rücksicht  auf  die  Untersuchung  der  Droguen.
Im  Sommer:  praktische  Übungen  in  der  Phytotomie  und  im
Gebrauche  des  Mikroskops.
Toxikologie.
Tm  Sommer  2  Stunden  mit  Demonstrationen:  Professor  Dr.  Med.  Ott.
Pharmazeutische  Chemie.
2  Stunden:  Professor  Dr.  Schmidt.
Pharmazeutische  Chemie.
Tm  Winter  2  Stunden,  privatim:  Repetent  Giessler.
Mit  Zugrundlegung  der  Pharmacopcea  germanica,  besonderer
Berücksichtigung  der  französischen  and  englischen  Pharmakopoen,
der  Bereitung  pharmazeutischer  Präparate  im  Grossen,  Darstellung ­
  der  Alcaloide  etc.
Geognosie.
Im  Winter  4  Stunden:  Professor  Dr.  Eck.
Geognostisclie  Excursionen.
Im  Sommer  3  Stunden:  Professor  Dr.  Eck.
Zu  den  Exkursionen  werden  die  Pfingstferien  und  die  Feiertage  benützt.
Mineralogie.
Im  Sommer  5  Stunden:  Professor  Dr.  Eck.
2  Stunden  Repetition:  Repetent  Professor  Dr.  Werner.
Mineralogische  Übungen.
Wahrend  eines  noch  zu  bestimmenden  Semesters:  Professor  Dr.  Eck.
Anleitung  zur  Untersuchung  und  Bestimmung  der  Mineralien
nach  ihren  physikalischen  Eigenschaften  oder  nach  ihrem  Verhalten ­
  vor  dem  Löthrohre,  mit  besonderer  Hervorhebung  der
technisch  und  metallurgisch  wichtigen  einfachen  Mineralien  und
der  Felsarten.

Bei  den  Vorlesungen  können  erforderlichenfalls  auch  die
Sammlungen  des  K.  Naturalienkabinets  benützt  werden.
Kry  stallographie.
Im  Winter  2  Stunden,  privatim:  Repetent  Professor  Dr.  Werner,  nach
eigenem  Leitfaden.
Petrefaktenkunde.
Während  eines  noch  zu  bestimmenden  Semesters:  Professor  Dr.  Eck.
Petrefaktenkunde.
Im  Sommer  2  Stunden,  privatim:  Repetent  Prof.  Dr.  Werner.
Experimentalphysik.
Im  Winter  4,  im  Sommer  2  Stunden:  Professor  Dr.  Zech.
Der  Vortrag  setzt  nur  die  Kenntniss  der  Elementarmathematik ­
  voraus.
Physikalische  Übungen.
Zwei  Nachmittage:  Professor  Dr.  Zech.
Die  Studirenden  ei'halten  Anleitung  zu  eigenen  Beobachtungen.
Wärmelehre.
Im  Winter  3  Stunden:  Professor  Dr.  Zech.
Meteorologie.
Im  Sommer  2  Stunden:  Professor  Dr.  Zech.
Physiologische  Optik.
1  Stunde,  publice:  Privatdocent  Dr.  Berlin.
Allgemeine  Experimental-Cliemie.
6  Stunden:  Geheimer  Hofrath  Dr.  v.  Fehling.
Repetition  und  Examinatorium  2  Stunden:  Repetent  Giessler.
Der  Unterricht  beginnt  mit  den  Anfangsgründen  und  setzt
daher  keine  Kenntnisse  der  Chemie  voraus.  Der  Vortrag,  unterstützt ­
  von  den  nöthigen  Experimenten,  umfasst  die  anorganische
und  organische  Chemie.  In  der  anorganischen  Chemie  werden
	        
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