Volltext : Programm des Königlich Württembergischen Polytechnikums zu Stuttgart für das Jahr 1877 auf 1878 (1877)

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tion  der  Kräfte.  Die  allgemeinen  Gleichgewichtsbedingungen.
Mittelpunkt  paralleler  Kräfte.  Schwerpunktsbestimmungen,  analytisch ­
  und  graphisch.
Reibung.  Reibungseoefficient.  Reibungswinkel.  Schiefe
Ebene.  Keil.  Schraube.  Zapfenreibung.  Riemenscheibe.  Bremsband. ­
  Flaschenzüge.  Fuhrwerke.
Die  Fachwerksconstructionen.  Die  verschiedenen  Methoden ­
  der  Berechnung.  Allgemeine  Sätze.  Die  gebräuchlichsten
Dachbinderconstructionen.  Gerader  einfacher  Fachwerksträger.
Parabelträger.  Schwedler’scher  Träger.  Pauli’scher  Träger.  Zusammengesetzte ­
  Fachwerke.
Die  Sprengwerksconstructionen.  Einfache  Sprengwerke.
  Charnierbrücke.  Hinweisung  auf  die  vortheilhaftesten
Gewölbformen.  Kuppeldächer.
Die  Hängewerksconstructionen.  Einfache  Hängewerke.
Draht-  und  Kettenbrücken.  Charnierbrücken.
3)  Festigkeitslehre.  Ausdehnung  und  Zusammendrückung
gerader  Stäbe.  Biegung  gerader  und  gekrümmter  Stäbe  incl.
Theorie  des  continuirlichen  Trägers  und  des  elastischen  Bogenträgers. ­
  Zerknickung.  Torsion.
4)  Hydrostatik  und  Theorie  des  Erddrucks.  Hydrostatische ­
  Grundgleichungen.  Niveaufläche.  Wasserdruck  gegen
ebene  und  krumme  Flächen.  Druckmittelpunkt.  Auftrieb.  Specifisches
  Gewicht.  Stabilität  schwimmender  Körper.  Allgemeines
über  Erddruck.  Natürliche  Böschung.  Druck  aufgeschütteter,
beliebig  abgeglichener  Erdmassen  gegen  ebene  und  krumme  Flächen. ­
  Erdcohäsion.  Bestimmung  von  Einschnittsböschungen.
Erddruck  unter  Berücksichtigung  der  Cohäsion.
5)  Berechnung  der  Stärke  von  Gefässwänden  und
von  Futtermauern.  Wandstärke  von  Wasser-  und  Gasleitungsröhren ­
  ,  Wasserreservoirs.  Die  verschiedenen  Methoden  der  Berechnung ­
  von  Futtermauern.  Futtermauern  mit  ebener  und  gekrümmter ­
  Rückfläche.  Futtermauern  mit  Strebepfeilern.
6)  Gewölbetheorie.  Die  verschiedenen  Methoden  der  Berechnung ­
  von  Tonnengewölben.  Construction  von  Stützlinien.
Günstigste  Stützlinie.  Bestimmung  von  Gewölbestärken.  Beziehung ­

  zwischen  Stütz-  und  Belastungslinie.  Yortheilhafte  Gewölbform
  für  eine  gegebene  Belastung.  Kuppelgewölbe.
B.  Dynamik.  Freie  und  unfreie  Bewegung  eines  materiellen
Punkts.  Bewegung  materieller  Systeme.  Lehre  vom  Stoss.
Die  Zulassung  zu  den  Übungen  in  technischer  Mechanik  I
ist  dadurch  bedingt,  dass  die  höhere  Analysis  bereits  absolvirt
ist  oder  wenigstens  gleichzeitig  gehört  wird.
Technische  Mechanik  II.
Professor  Autenrieth.
Vorausgesetzt  ist  technische  Mechanik  I.
A.  Hydraulik.
Im  Winter  2  Stunden  Vortrag.
Hydrodynamische  Grundgleichungen.  Ausfluss  des  Wassers.
Wehre.  Schleusen.  Bewegung  des  Wassers  in  Röhren,  regelmässigen ­
  Kanälen  und  Flüssen.
B.  Graphostatische  Übungen  für  Ingenieure.
Im  Winter  4  Stunden.
C.  Übungen  in  technischer  Mechanik  für  Maschinenbauer.
Im  Winter  und  Sommer  2  Stunden.
Spezielle  Kapitel  aus  der  Ingenieurmechanik.
2  Stunden:  Professor  Dr.  Weyrauch.
Es  werden  die  speziellen  Theorieen  der  wichtigeren  Ingenieurconstructionen
  analytisch  vorgetragen.  Die  einzelnen
Kapitel  sind  unabhängig  von  einander  und  wechseln  derart,  dass
jedes  derselben  im  Verlaufe  einiger  Jahre  einmal  vorkommt.
Für  1877/78  sind  in  Aussicht  genommen  die  Theorieen  der  elastischen ­
  Bogenträger,  Hängebrücken,  Gewölbe  u.  s.  w.
Übungen  zur  Ingenieurmechanik.
2  Stunden:  Professor  Dr.  Weyrauch.
Beispiele  und  praktische  Berechnungen  zu  den  im  Colleg
»Spezielle  Kapitel  aus  der  Ingenieurmechanik«  vorgetragenen
Theorieen.  Es  werden  Aufgaben  aus  den  im  gleichen  Semester
            
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