Volltext : Programm des Königlich Württembergischen Polytechnikums zu Stuttgart für das Jahr 1881 auf 1882 (1881)

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4.  Maschinenfach.
Bewegungsmechanismen.
Im  Winter  Yortrag  2  Stunden,  Übungen  4  Stunden;  im  Sommer  Übungen
4  Stunden:  Professor  Gross.
Bewegungsverwandlungen  mit  besonderer  Berücksichtigung
der  Verzahnungen.  Geometrie  der  Steuerungen.
Die  Übungen  erstrecken  sich  vorwiegend  auf  die  Aufnahme
von  Maschinen,  die  Aufzeichnung  von  Zahnprofilen,  wie  von
Steuerungsdiagrammen.
Maschinenelemente.
Im  Sommer  5  Stunden  Yortrag  mit  2  Stunden  Übungen;  im  darauf
folgenden  Wintersemester  Konstruktionsübungen  6  Stunden:
Professor  Bach.
Die  Materialien  des  Maschinenbaus,  ihre  Elasticität  und
Festigkeit  mit  Rücksicht  auf  die  neueren  Versuche.
Hilfsmittel  zur  Verbindung  von  Maschinentheilen:  Keile,
Schrauben,  Nieten.
Maschinenelemente  der  drehenden  Bewegung:  Zahnräder,
Reibungsräder,  Riemen-  und  Seilscheiben,  Zapfen,  Achsen  und
Wellen,  Lager,  Kuppelungen.
Maschinenelemente  der  geradlinigen  Bewegung,  sowie  zur
Umänderung  derselben  in  drehende  Bewegung  und  umgekehrt:
Seile,  Ketten,  deren  Rollen,  Trommeln  und  Hacken,  Kolben  und
Kolbenstangen,  Stopfbüchsen,  Kurbeln  und  Excenter,  Schubstangen,
Geradführungstheile.
Maschinenelemente  zur  Aufnahme  und  zur  Fortleitung  der
Flüssigkeiten:  Cylinder,  Röhren,  Schläuche,  Absperrvorrichtungen. ­


Hebevorrichtungen.
Im  Winter  2  Stunden  Yortrag:  Professor  Gross.
Flaschenzug  und  Winden.  Feststehende,  drehbare  und  fahrbare ­
  Krahnen.  Hydraulische  Hebevorrichtungen,  Pressen.

Dampfmaschinen.
Im  Winter  5  Stunden  Vortrag  mit  2  Stunden  Übungen;  im  Sommer  6  Stunden
Konstruktionsübungen:  Professor  Bach.
Einleitung.  Doppelwirkende  und  einfachwirkende  Dampfmaschinen. ­

Die  Ermittelung  der  Leistung  der  Dampfmaschinen  durch
Versuche.
Indieatorcurven.  Berechnung  der  Leistung  der  Eincylindermaschinen
  (einfache  und  gekuppelte).  Dampfverbrauch.
Einspritz-  und  Oberflächencondensatoren.
Zweicylinder-Maschinen  (Woolf  sehe  u.  Compound-Maschinen).
Günstigste  Füllung.  Einfluss  der  Brennmaterial  preise  u.  s.  w.
bei  der  Wahl  einer  Dampfmaschine.
Ungleichförmigkeit  des  Ganges.  Schwungrad.
Regulatoren  und  Steuerungen.
Eingehende  Behandlung  der  Details  der  Dampfmaschinen
mit  Einschluss  der  Fundamente.
Specialdampfmaschinen:  Förder-,  Gebläsemaschinen.
Dampfkessel.
Im  Sommer  3  Stunden  Vortrag  mit  2  Stunden  Übungen:  Professor  Bach.
Die  Verbrennung.  Heizvermögen  der  Brennstoffe.  Luftbedarf.
Menge,  Dichte  und  specifische  Wärme  der  Verbrennungsprodukte.
Temperatur  im  Verbrennungsraume.
Wärmetransmission.  Gesetze  derselben  (Wärmeübergang  und
Wärmedurchgang).  Leistung  ebener  Heizflächen.  Wärmeverluste,
Wirkungsgrad  einer  Heizungsanlage.  Beispiele.  Ermittlung  der
Heizfläche,  für  welche  die  Kosten  der  Dampferzeugung  zu  einem
Minimum  werden.
Zuführung  der  Luft  und  Ableitung  der  Verbrennungsprodukte.
Schornstein.  Blasrohr.  Unterwindgebläse.
Feuerungen  der  Dampfkessel.  Die  verschiedenen  Kesselsysteme
mit  eingehender  Behandlung  ihrer  Details.  Kesselausrüstungsgegenstände ­
  mit  Einschluss  der  Instrumente  zur  Untersuchung
von  Kesselanlagen.  Speisevorrichtungen.  Kesselexplosionen.  Kesselgesetze. ­

Locomobilen.
            
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