Volltext : Programm der Königlich Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1892 - 1893 (1892)

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Für  Vorgerücktere  ist  das  Laboratorium  zur  Ausarbeitung ­
  chemisch-technischer  Aufgaben  täglich  mit
Ausnahme  Samstags  geöffnet.
Eine  Laboratoriumsordnung,  von  welcher  jedem  Praktikanten ­
  ein  Exemplar  zugestellt  wird,  enthält  die  näheren  Vorschriften
für  das  Praktikum.
Elektrolytische  Übungen.
1  Nachmittag:  Professor  Dr.  Häussermann.
Technische  Gasanalyse.
Im  Winter  2  Stunden:  Repetent  Dr.  Bauer.
Allgemeine  Massanalyse.
Im  Sommer  2  Stunden:  Repetent  Dr.  Bauer.

3.  Maschinen-Ingemeurfächer.
Technische  Mechanik.
Professor  Autenrieth.
Im  Winter  6  Stunden  Vortrag  und  2  Stunden  Übungen;
im  Sommer  6  Stunden  Vortrag  und  6  Stunden  Übungen.
Siehe  unter  »Mathematik  und  Mechanik«.
Übungen  in  technischer  Mechanik  II  für  Maschineningenieure. ­

Im  Winter  2  Stunden:  Professor  Autenrieth.
Bei  diesen  Übungen  kommen  solche  Kapitel  der  technischen
Mechanik  zur  Besprechung,  welche,  vorzugsweise  für  den  Maschineningenieur ­
  von  Interesse,  in  dem  allgemeinen  Kursus  der
technischen  Mechanik  nicht  behandelt  werden.
Bedingung  der  Zulassung  ist  der  Nachweis  genügender
Kenntnisse  in  technischer  Mechanik  A,  B  und  C  (oben  S.  22  und  23).
Mechanische  Wärmetheorie.
Im  Winter  4  Stunden:  Professor  Dr.  Weyrauch.
Wärme  und  Temperatur.  Entwicklung  der  Ansichten  über
das  Wesen  der  Wärme.  Wärmesequivalent.  Erhaltung  der  lebendigen ­

  Kraft.  Erhaltung  der  Energie.  Die  Entropie.  Zustandsänderungen ­
  und  Kreisprozesse.  Kräfte  in  den  Verbindungsgeraden. ­
  Centralkräfte  allein.
Wärme  und  Arbeit.  Carnot’scher  Kreisprozess.  Zweiter
Hauptsatz.  Absolute  Temperatur.  Spezifische  Wärme.  Hauptgleichungen ­
  der  Wärmetheorie.  Ausdehnungscoefficienten.  Graphische ­
  Darstellungen.  Über  thermodynamische  Maschinen.  Regeneratoren. ­

Allgemeine  und  spezielle  Beziehungen  für  Gase,  gesättigte
Dämpfe  und  überhitzte  Dämpfe.  Anwendungen.  Mischungen.
Aus  der  kinetischen  Gastheorie.  Heissluftmaschinen  und  Gasmaschinen. ­
  Kritische  Temperaturen.  Siedeverzüge.  Über  vollkommene ­
  und  wirkliche  Dampfmaschinen.  Calorimetrische  Untersuchungsmethode. ­

Flüssige  und  feste  Körper.  Änderung  des  Aggregatzustandes.
Vorkenntnisse:  Höhere  Analysis.

Aerostatik  und  Aerodynamik.
Im  Sommer  2  Stunden:  Professor  Dr.  Weyrauch.
Aerostatik.  Grundgleichungen  und  Specialfälle.  Anwendungen.
Barometrisches  Höhenmessen.  Auftrieb.  Wahres  Gewicht.  Luftballons. ­

Ausfluss  der  Gase  und  Dämpfe  aus  Gefässmündungen.  Sicherheitsventile. ­
  Bewegung  der  Gase  und  Dämpfe  in  Köhren.
Wind-  und  Gasleitungen.  Zugerzeugung  durch  Schornsteine.
Bewegung  der  Luft  in  rotirenden  Kanälen.  Ventilatoren.
Bewegung  in  der  Luft.  Stoss  und  Widerstand  der  Luft.
Windmühlen.
Vorkenntnisse:  Mechanische  Wärmetheorie.

Maschinenzeichnern
4  Stunden:  Professor  Ernst.
Aufnahme  von  Maschinen  zur  Ausführung  von  Werkzeichnungen ­
  und  Gesammtdarstellungen.
            
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