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und seit dem Jahre 1851 als Ausschussmitglied für den Verein
thätig gewesen ist.
In den Jahresheften des Vereins sind seine Beobachtungen
über die Tertiärschichten von Ober- und Unterkirchberg (Jahresh,
Bd. IV. 258. V. 101)
über die geognostischen Verhältnisse in Nusplingen (ib. X. 29)
und in Aixheim (XVIIL 47)
über die geognostischen Verhältnisse der Umgebung von Rom
(XIV. 57)
niedergelegt.
Die naturhistorischen Sammlungen Esers umfassten neben
dem Gebiete der Entomologie und Conchyliologie insbesondere
das Gebiet der Botanik und der Mineralogie.
Im Fache der Botanik hat er durch seine in den Universi-
tätsjahren begründete Freundschaft mit dem nachmaligen Pro-
fessor der Botanik in Freiburg, Dr. Spenner, durch langjährigen
Verkehr mit Hofapotheker Duke in Wolfegg und mit dem ver-
storbenen Major Stapf in Ulm sowie durch Tauschverbindungen
mit Botanikern der deutschen und Schweizer Alpen eine an
Seltenheiten reiche Pflanzensammlung zusammengebracht.
Die württembergische Flora hat er durch Auffindung des
seltenen Mooses: .Distichium inclinatum Br. und Schpr. zu
Rottweil bereichert.
Weitaus der grösste Theil der naturwissenschaftlichen Studien
Eser’s hatte jedoch das Gebiet der Geognosie und der Petre-
factenkunde zum Gegenstande, wovon der Gehalt und Umfang
der von ihm angelegten Sammlungen das beste Zeugniss gibt.
Im Jahr 1835 verschaffte ihm ein Zusammentreffen mit
dem Bergrath Walchner aus Karlsruhe in Weissbad dessen
persönliche Bekanntschaft und die erwünschte Gelegenheit zu
gemeinsamer Durchforschung des Sentisstocks. Die Steinbrüche
von Baltringen, unweit seines früheren Wohnorts Hürbel, gaben
die sonst in Oberschwaben seltene Gelegenheit zur Sammlung
zahlreicher Versteinerungen. Im Jahr 1836 führte ein Aufent-
halt in Kreuth zur Bekanntschaft mit dem verstorbenen Grafen
Mandelslohe und zum Beginn eines wissenschaftlichen Verkehrs,
m
D.-