Title:
Programm der Königlich Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1906-1907
Shelfmark:
UASt-DD1-045
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1530689129952_1906_1/33/
62 
63 
D. Studienpläne. 
Wie schon Seite 9 bemerkt, steht den Studierenden die Wahl der 
Vorlesungen frei. Auch im Besuch der Übungen findet eine Be 
schränkung nur insoweit statt, als dies durch die Rücksicht auf die 
Erhaltung eines erfolgreichen Studiengangs geboten ist; wo solche 
Beschränkungen in der Form besonderer Zulassungsbedingungen be 
stehen, sind sie in vorstehendem Programm bei den einzelnen Vor 
lesungen angeführt. 
Um den Studierenden bei der Einrichtung ihres Studienganges An 
haltspunkte zu geben, sind für die technischen Berufsrichtungen Studien 
pläne aufgestellt, denen jedoch ein zwingender Charakter nicht zu 
kommt. Es ist auch in sie nur das wesentliche aufgenommen, dem 
jeder Studierende die für ihn passenden weiteren Lehrgegenstände je 
nach seiner Vorbildung, seinem Willen, sich höher auszubilden, und 
der Zeit, welche er dieser Ausbildung widmen will, anreihen kann. 
1, Abteilung für Architektur. 
a) Für Abiturienten von 
Realgymnasien, Oberrealschulen usw.*) 
Jahr. 
Erstes 
Technische Mechanik 
Schattenkonstruktionen 
Perspektive 
Mineralogie und Geologie 
Gesteinskunde . . . . 
Bauformenlehre . . . . 
Baukonstruktionslehre I . 
Freihandzeichnen . . 
Ornamentenzeichnen . 
Kunstgeschichte . . 
und Beleuchtungskunde 
Zweites Jahr. 
Praktische Geometrie I 
Geologische Exkursionen 
Baukonstruktionslehre II 
Baugeschichte I 
Hochbaukunde und Entwerfen I . . 
Entwerfen I 
Angewandte Perspektive 
Freihandzeichnen 
Ornamentenzeichnen 
Grundlage des ornamentalen Entwurfs I 
Rechts- und Verwaltungskunde . . . 
Kunstgeschichte 
Drittes Jahr. 
Hochbaukunde und Entwerfen II . . 
Baugeschichte II 
Mittelalterliche Baukunst 
Entwerfen II 
Städtebau 
Baukostenberechnung 
Baumaterialienlehre 
Freihandzeichnen (Aquarellieren) . . . 
Grundlage des ornamentalen Entwurfs II 
Modellieren 
Dekoratives Entwerfen 
Wöchentliche Stunden 
im Winter. 
im Sommer. 
Vortrag. | 
Übun 
gen. 
1 
fortrag. 1 
Übun 
gen. 
6 I 
2 
2 
3 
I 
4 
! 
2 
3 
— 
4 
— 
2 1 
— 
I 
— 
2 
4 
2 
4 
4 
6 
4 1 
6 
4 
1 
6 
4 
— 
4 
3 
— 
3 
— 
20 
24 
15 
25 
3 
2 
— 
4**) 
— 
— 
3 
2 
4 
2 
4 
2 
4 
2 
4 
2 
2 
2 
2 
4 
— 
4 
2 
— 
2 
— 
4 
— 
4 
4 
— 
— 
— 
2 
2 
2 
— 
2 
— 
3 
— 
3 
— 
14 
26 
13 
29 
4 
4 
4 
4 
2 
4 
2 
4 
4 
— 
4 
10 
— 
10 
— 
2 
— 
2 
2 
— 
— 
— 
— 
2 
— 
4 
— 
4 
2 
2 
— 
— 
— 
— 
— 
4 
— 
— 
— 
4 
10 
1 30 
8 
36 
*) Kandidaten der mathematisch-naturwissenschaftlichen Vorprüfung 
teilen die in dem Studienplan nicht berücksichtigten mathematischen und naturwissenschaft 
lichen Fächer, welche für den Einzelfall, weil die vom Kandidaten bei der Reifeprüfung 
nachgewiesenen Kenntnisse nicht ausreichen, Prüfungsgegenstand sind, nach eigenem Er 
messen auf die verschiedenen Semester ein. 
**) Über die geodätische Herbstexkursion vgl. S. 28.
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.