Volltext : Programm der Königlich Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1911-1912 (1911)

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31.  Geodätische  Übungen  für  Lehramtskandidaten.
Iiu  Sommer  8  Stunden  unter  Oberleitung  von  Profowor  Dr.  r.  Hammer:  I.  Assistent
Obergeometor  Heer.
Einfache  Messnngsübungen  au  Aufgaben  der  praktischen  Geometrie,
sowie  der  direkten  Zeit-  und  geographischen  Ortsbestimmung,  mit  Rücksicht ­
  auf  Verwertung  dieser  Aufgaben  im  Unterricht  an  den  Mittelschulen. ­

32.  Ansgleichnngsrechnnng  (Methode  der  kleinsten  Quadrate).
Im  Winter  2  Stunden  Vortrag,  im  Sommer  2  Stunden  Übungen:
Professor  Dr.  v.  Hammer.
Vortrag  und  Übungen  nehmen  besonders  Rücksicht  auf  geodätische ­
  Anwendungen.
Jedes  /.weite  Jahr,  so  1912.13.
33.  Direkte  Zeit-  und  geographische  Ortsbestimmung.
Im  Winter  2  Stunden  Vortrag  mit  gelegentlichen  Übungen,  im  Sommer  1  Stunde
Übungen:  Professor  Dr.  r.  Hammer,  in  den  Übungen  mit  den  Assistenten.
Jode«  /.weite  Jahr,  so  1912/18.
34.  Kartenprojektionen  für  kartographische  und  geodätische
Zwecke.
Im  Winter  1  Stunde  Vortrag  und  1  Stunde  Übungen:  Professor  Dr.  r.  Hammer.
Jede»  zweite  Jahr,  so  1911/12.
85.  Grandzüge  der  höheren  Geodäsie.
Im  Winter  2  Stunden  Vortrag  mit  Itecbeuübnngcn:  Professor  Dr.  r.  Harnmor.
Jeden  zweiten  Winter,  so  191  Klä

3U.  Übungen  zur  höheren  Geodäsie.
Im  Sommer  2  Stunden:  Professor  Dr.  v.  Hammer.
Jeden  zweiten  Sommer,  so  1912.
37.  Barometrische  Höhenmessung.
!m  Winter  1  Stunde  Vortrag  mit  gelegentlichen  Übungen:  Professor  Dr.  v.  Hammer.
Jeden  zweiten  Winter,  ao  1911/12.

II.  Naturwissenschaften.
38.  Experimentalphysik.
4  Stunden:  Professor  Dr.  Koch.
Im  Winter:  Mechanik,  Wärme,  Elektrostatik,  Magnetismus,  Elcktrokioematik.

Im  Sommer:  Elektromagnetismus,  Induktion.  Akustik,  Optik,Elektrooptik.


39.  Theoretische  Physik.
2  Stunden:  Professor  Dr.  Ko  oh.
Mathematische  Ergänzungen  zur  Experimentalphysik.
40.  Übungen  im  physikalischen  Institut.
Professor  I>r.  Koch  mit  Assistent  Dr.  Szivesaj-.
a)  Physikalisches  Praktikum.
Joden  Nachmittag,  ausgenommen  Samstage.
(Kanu  bei  hinreichenden  Vorkenntnissen  schon  vom  I.  Semester
ab  belegt  werden.)
b)  Anleitung  zu  physikalisch-wissenschaftlichen  Arbeiten.
Täglich.
41.  Handfertigkeits-Praktikum  in  Physik
für  die  vorgeschrittenen  Studierenden.
2—3  Stunden:  Professor  Dr.  Koch.
42.  Physikalisches  Kolloquium.
2  Stunden:  Professor  Dr.  Koch.
43.  Meteorologie
(ausgewählte  Kapitel).
Im  Winter  1  Stunde:  Profoiwor  Dr.  Ko  oh.
44.  Theorie  der  Elektrizität.
2  Stunden,  priv.;  Dr.  Wall  oh
45.  Unorganische  Chemie.
•I  Stunden:  Professor  Dr.  v.  Hell.
40.  Organische  Chemie.
Im  Winter  5,  im  Sommer  2  Stunden:  Professor  Dr.  v.  Hell.

47.  Theoretische  Chemie.
Im  Sommer  2  Stunden:  Professor  Dr.  v.  HelL
Grundprinzipien  der  chemischen  Verwandtschaftslehre.  Atom-  und
Molekulargewichtsbestimmungen;  Molekiilbau;  Stereochemie.

48.  Physikalisch©  Chemie.
Im  Sommer  2  Stunden:  Professor  Dr.  Müller.

49.  Elektrochemie
(für  Chemiker  und  Elektroingenieure).
Im  Winter  2  Stenden:  Professor  Dr.  Müller.
            
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