Title:
Programm der Königlich Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1915-1916
Shelfmark:
UASt-DD1-054
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1530689129952_1915_1/22/
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137. Brückenbau II einschliesslich Tunnelbau. 
(Fortsetzung zu Brückenbau I.) 
Im Winter 3 Standen: Professor Sch wen <L 
Dritter Abschnitt: Eiserne Bogen- und Hängebrücken. 
Vierter Abschnitt: Hölzerne Brücken. 
Fünfter Abschnitt: Bewegliche Brücken. 
Sechster Abschnitt: Tunnelbau. 
138. Gründung (1er Bauwerke. 
Im Winter l Stunde, im Sommer 2 Standen: Frofesaor Schwcud, 
Untersuchung des Baugrunds. Umschliessung und Aushub der 
Baugrube. Kamm-, Bagger- und Schöpfmascliinen. Die verschiedenen 
Giündungsarten. 
130. Brückenkonstruktionsübungen I. 
Im Winter 0, im Sommer “Stunden: Professor Schwend 
mit Assistent .... 
Entwerfen der im »Brückenbau I« behandelten Bauwerke. 
Bedingung der Zulassung ist der vorhergehende erfolgreiche Besuch 
der Technischen Mechanik mit Übungen, sowie der Bauformenlehre mit 
Übungen, worüber Zeugnisse vor/ulegen sind; ferner der vorhergehende 
oder mindestens gleichzeitige vollständige Besucli von »Brückenbau I«. 
140. Briickeiikoiistriiküoiisübiingen IT. 
Im Wiutor 8 Stunden: Professor Schwund mit Assistent .... 
Entwerfen der im Brückenbauvortrag (I u. II) behandelten Bauwerke. 
Die Zulassungsbedingungen sind dieselben wie für die Briickeu- 
konstiuktionsübungen T. 
141. Erdbau. 
Iin Winter 2 Stunden, im Sommor 1 Stunde: Professor Baurat Kilbi er. 
Graphische Arbeiten, Krdberechnnng und Verteilung. Konstruktion 
und Erhaltung der Erdkörper. Breisermittlungen. 
142. Trassierung. 
I:u Sommer 2 Stunden: Professor Ilaurat Kühler. 
Grundsätze beim Trassieren von Strassen und Eisenbahnen. Wider 
stand der Züge, Zugkraft der Lokomotiven. Sehneeschut/.anlagen. 
143. Strassenbau. 
Im Sommer 3 Stunden: Professor Banrat Kühler. 
Widerstände der Fuhnvorke und Zugkraft der Tiere. Anlegung 
der Strassen nach Lage und Höhe. Querschnitteanordnung und Be 
festigung der Land- und Stadtstrassen. Grumlzüge des Städtebaus. 
144. Ei.sonbalinbau I. 
■1 Stunden: Professor Baura*. Küblor. 
Geschichtliches. Oberbau. Weichen. Kreuzungen. Drehscheiben 
und Schiebebühnen. Bahnhöfe, I. Teil. 
145. Eisenbalmbau II. 
Iiii Wiutcr 3 Stunden: 1’rofeasor Baurut Küblor. 
Bahnhöfe, II. Teil. Stellwerke. 
146. Übungen im Eisenbahn- und Strassenbau. 
Im Winter 9, im Sommer S .Stunden: I’rofeaeov Baura'. Kühler mit A9Bistent Wiolnnd. 
Die Zulassung zu den Übungen ist bedingt durch den vorherigen 
Besuch des Vortrags über Strassenbau und mindestens des Winter 
vortrags über Eisenbahnbau I. 
147. Eisenbalmhochbau. 
Im Winter 2 Stunden: Profesaor Oberbaurat Mörikc. 
Ableitung der Grundrisse der Eisenbahnhochhauten aus den An 
forderungen dos Kisenbahndienstes. Grundsätze für die Gesamtanlage 
und Konstruktion der Gebäude. 
148. Eiseubahiilioehbnuübungen. 
Im Winter * Stunden: Oberbaurat Mörike. 
Die Übungen setzen den erfolgreichen Besuch des .Vortrags“ (147), 
der Übungen im Eisenbetonbau (135) und der Baukonstruktionslehre I 
bis III mit Übungen (132—1!M) voraus. 
140. Grundlage des Wasserbaus. 
Im Winter 3 Stunden: Professor $t.-3ng. R. Weyrauch. 
Beschaffenheit des Wassers; Kegen, Versickerung, Verdunstung, 
Abfluss. — Das Grundwasser und die hydrologischen Untersuclmngs- 
methoden. — Quellen, Seen und fliessende Gewässer. — Hydrometrie. — 
Bewegung des Wassers in Gerinnen und Leitungen. 
150. Flnli-, Kanal- und Hafenbau. 
Im Winter 2 Stunden: Proftwor 2)r^3nfl. lt. Weyrauch. 
Korrektion der Flüsse. Regulierung und Kanalisierung der Flösse. 
Kanäle samt Zubehör. Hafonanlagen. 
151. Wasserversorgung. 
Im Sommer 3 Stunden: Professor $r.»3n8. K. Weyrauch. 
Bevölkerungsstatistik und Wasseiverbrauch. Gewinnung des 
Wassers aus Flüssen, Seen, Quollon und dem Untergrund. — Leilungen. 
— Pumpwerke. Wasserbehälter. — Wasserreinigung.
        

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