Title:
Programm der Königlich Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1918-1919
Shelfmark:
UASt-DD1-057
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1530689129952_1918_1/13/
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b) Punktrechnung. Rechnung mit Punkten, Geraden und 
Ebenen nach Möbius und Grassmann. Mit Anwendungen auf niedere 
und höhere Geometrie, Kurven und Fliehen, Liniengeometrie (mit be 
sonderer Rücksicht auf projektive Eigenschaften und Konstruktionen), 
auf Determinanten und Invariantentheorie, sowie auf Mechanik. 
Wird jodoa /weite Jahr vorgotragon, und zwar abweohaolnd 
Vektorenroolmung odor Pt.nklroohnung, »o l‘J19.i20 Vcktorouroohuung. 
19. Analytische Mechanik. 
3 Stundou Vortrag und 1 Stunde Übungon: Professor Dr. Mchmko mit Assistent 
Profewor Dr Stflbler. 
Wird Jede» zweit» Jahr vorgotragen. eo 191S'19. 
20. Synthetische Geometrie. 
Im Sommer 3 Stnndeo. priv.: Profeasor Dr. Stdbler. 
Wird Jeden zwelteu Sommer rorgotragen, so 191». 
21. Ausgc wühlte Kapitel der Elementarmathematik. 
Im Winter 2 Stunden, priv.: Professor Dr. Kommcrell. 
22. Zahlentheorie. 
Im Sommer 2 Stunden, priv.: Prof»Mor Dr. Kommerell. 
23. Schatteiikonstruktionen und Keleuchtungskunde. 
Im Winter 4 Stunden: Rektor Roth. 
Bestimmung der Schattengronzun und Linien gleicher Lichtstärke 
auf gesetzmttssig gebauten Körpern. 
24. Perspektive. 
Im Sommer 2 Stunden: Rektor Roth. 
. Parallolporspoktive und Zentrulperspektive. Theorie dor verschie 
denen Kun'truktionsmethoden zentralpcrapoktivischer Bilder. 
Schattenkonstruktionen und Perspektive für Maschinen 
ingenieure 
siehe 160. 
25. Technische Mechanik. 
Professor Kriomlor. 
Im Winter 6 Standen Vortrng und 2 Stunden Obungon! 
im Sommer 6 Stunden Vortrag und 6 Stunden Übungen. 
A. ßtatik, einschliesslich der Elemente dor graphischen Statik: 
1. Allgemeine Statik fester Körper. 2. Festigkeitslehre. 
3. Zahlenbeispiele aus der Festigkeitslehre. Gewölbe 
drucklinie. 
B. Dynamik. 0. Hydraulik. 
Der Vortrug über »A. Statik« wird im Winterhalbjahr erledigt. 
Voraussetzung für die Obungun ist der Nachweis des gleichzei 
tigen oder vorausgegangenen Besuches der Vorträge. 
2(1. Graphische Dynamik. 
Im WWMx 1 Stund» Cbonz-n: Pto.W Krl»ml«r. 
Zeichnerische Ermittlung der Geschwindigkeit. Beschleunigung, 
Trägheit«widerstände, Gelenkkräft« und Aullagerdrücko ebener zwangs 
läufiger Getriebe. 
Voraussetzung: Technische Mechanik samt Übungen (25). 
27. Die Theorie des 8chifles. 
Im Wintor 1 Stande: Professor Kriemlor. 
Als Fortsetzung wird auf den unter Nr. 160 a genannten Vortrag 
verwiesen. 
28- Plan- und Geländezeichnen. 
Im WlDt*r 4 i 
H««r 
29. Ausarbeitung der geodätischen Aufnahmen 
der Studierenden dor Bauingenieurabteilung. 
In» Wintor 2 Standen: Profwwor Dr. v. Hammer. Im zöicbnorisehon Toll der Übungen 
mit Untorstütaung durch die Aaaititontcn. 
Zum Teil rechnerische Übungen mit Zugrundlogung der Messungen 
des vergangenen Sommerscniestors, zum Teil Aufträgen der Aufnahmen. 
30. Praktische Geometrie (Vermessungskunde) I. 
Im Winter 3 Standen Vortrag für Studierende »Her Abteilungen. dazu 6 Stunden 
CbunKen: Professor Dr. v. Hammer, di« Übungen mit Unterstützung durch die 
Assistenten. 
Von den Übungen sind 4 Stunden für Bauingenieur« (in 2 Abteilungen je 2 Std.) 
und 2 Stunden für Archltekton und Maschineningenieure bestimmt. 
1. Lagemessungen. Abstecken vou Genuion und rechten Winkeln. 
ljUngenmcs8ungen. Aufnahme und FlBckenberechnung von Grundstücken. 
Kläclienteilungen, Pläne. Flllchenborecknung aus Plänen, Planimeter. 
Horizontalwinkelmessung mit dem Theodolit. überblick über eine 
Landesvermessung. Kleintriangtilicrung. Zugmessung. Einfache Acbs- 
absteckungen. 
2. Höhenmessungen. Nivellieren und die Arbeiten mit ihnen. 
Diese Übungen bilden die Vorbereitung für die geodätischen Übungen 
im Sommer. 
31. Praktische Geometrie (Vermessungskunde) II 
für Bauingenieure. 
Im Sommer 5 Stunden Vortrag: Professor Dr. v. Hammer. 
1. Lagemessu n gon. Horizontalwinkelmessung mit dem Theodolit. 
Zugmessung und trigonometrisches Kinsclmeiden von Punkten im Netz 
trigonometrischer Punkt«. Landestriangulation ul» Grundlage einer 
Landesvermessung. Selbständige Zugmessung, selbständige Klein 
triangulierung. Achsabstcckungen. 
2. Höhenmessungon. Nivellementsarbeiten einschliesslich Fein- 
nivolliorung. Messen von Höhcnwinkeln. Trigonometrische Höhen 
bestimmung auf grosse und kleine Entfernungen. Höheneinschaltung
        

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