Full text: Programm der Württembergischen Technischen Hochschule in Stuttgart für das Studienjahr 1929/30 (1929)

288*. Übungen im mechanisch-technologischen Laboratorium. 
Im Winter oder im Sommer 8 Stunden: Professor Dr,/Yng. Johannsen mit dem Assistenten. 
289*, Übungen im Entwerfen von Textilmaschinen und 
Textilfabriken. 
Im Winter oder im Sommer 4 Stunden: Professor Dr,;fng. Johannsen mit dem Assistenten. 
290*. Übungen im praktischen Betrieb der Spinnerei, 
Weberei und Wirkerei. 
Im Winter oder im Sommer 2 Stunden: Professor Dr,-fng, Johannsen unter Mitwirkung’ der 
Lehrmeister. 
291*. Praktische Übungen in Bleicherei, Wäscherei und 
Appretur. 
Im Winter 3 Stunden: Professor Dr. Kauffmann. 
292*, Praktische Übungen in Färberei und Druckerei. 
Professor .......... 
293. Flugzeuge und ihre konstruktiven Einzelheiten. 
Im Sommer 3 Stunden Vortrag, im Winter 4 Stunden Übungen: 
Professor Air ern 
294. Kraftfahrzeuge. 
Im Winter 4 Stunden Vortrag: Professor ............... 
Grundlagen des Aufbaus und der Konstruktion der Einzelteile aller 
Kraftfahrzeugtypen. 
295. Fahrzeugmotoren. 
Im Sommer 4 Stunden Vortrag: Professor .. 
Grundlagen und Konstruktion von Flugmotoren und Kraftfahrzeug- 
motoren jeder Bauart. 
296. Übungen in Fahrzeugmotoren und Kraftfahrzeugbau. 
4 Stunden Übungen: Professor .............. mit Assistenten, 
Die Konstruktionsübungen erstrecken sich über das Gebiet der Kraft- 
fahrzeuge und Fahrzeugmotoren. Voraussetzung für den Besuch der 
Übungen ist mindestens gleichzeitiger Besuch der entsprechenden Vor- 
träge. 
297. Luftschiffe. 
Im Winter 2 Stunden Vortrag: Professor .............. 
298. Übungen im Laboratorium für Luft- und Kraftfahrwesen. 
Professor ee mit Assistenten. 
Jeweils 4—5 Halbtage im Semester oder am Ende jeden Semesters. 
Gruppenübungen. in Form von Bremsprüfungen von Automobil- und 
Flugmotoren sowie Prüfungen von Kraftfahrzeugen auf dem Kraftwagen- 
prüfstand und auf der Landstraße. 
Die mit * bezeichneten Vorlesungen und Übungen finden in Reutlingen am 
Forschungsinstitut für Textilindustrie statt. Sie sind für solche Studierende des 
7. Halbjahrs bestimmt, die sich dem Sondergebiet Textiltechnologie widmen wollen. 
  
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299. Bauelemente des Industriebaus für Maschinen-, Elektro- und 
Hütteningenieure. 
Im Winter 1 Stunde Vortrag: Professor Dr.sYng. Maier-Leibnitz. 
Dieser Vortrag vermittelt diejenigen bautechnischen Kenntnisse, welche 
zum Verständnis des Vortrags über Industriebau Nr. 200 erforderlich sind. 
In den Konstruktionsübungen Nr. 201 können Studierende des Maschinen- 
baus und der Elektrotechnik ihre Entwürfe aus dem Gebiet der Fabrik- 
organisation und aus anderen Gebieten bautechnisch weiter durchbilden. 
300. Technik der Unfallverhütung. 
Im Winter 1 Stunde Vortrag: Gewerberat Keicher. 
Rechtliche Grundlagen. Betriebsleitung und Arbeiterschutz. Allgemeine 
Betriebsgefahren und ihre Bekämpfung. Schutzmaßnahmen in den wichtig- 
sten Industriezweigen. 
VI. Elektrotechnik. 
301. Grundlagen der Elektrotechnik I und II. 
(Konstruktive und wirtschaftliche Grundlagen.) 
Im Winter (I): 4 Stunden Vortrag und 3 Stunden Übungen. 
Im Sommer (II): 4 Stunden Vortrag und 3 Stunden Übungen. 
Professor Veesenmeyer mit Konstruktionsingenieur und Assistenten. 
Elektrische und magnetische Grundlagen, elektrische Maschinen, Wärme- 
erzeugung und Beleuchtung, elektrische Antriebe, Leitungen und Kraft- 
werke. 
Genügende mathematische und physikalische Kenntnisse werden voraus- 
gesetzt. 
302. Dynamobau I. 
1 Stunde Vortrag und 4 Stunden Konstruktionsübungen: Professor Veesenmeyer mit 
Konstruktionsingenieur und Assistenten. 
Im Winter: Transformatoren. 7 
Zulassungsbedingungen für die Übungen: Bestandene Teilprüfungen in 
Einführung in den Maschinenbau (Nr. 235) und in Grundlagen der Elektro- 
technik (Nr. 301). 
Im Sommer: Asynchronmaschinen. . 
Zulassungsbedingung für die Übungen : Erfolgreicher Besuch der Übungen 
zu Dynamobau I (Winter). 
303. Dynamobau II. 
1 Stunde Vortrag und 4 Stunden Konstruktionsübungen: Professor Veesenmeyer mit 
Konstruktionsingenieur und Assistenten. 
Im Winter: Gleichstrommaschinen und Umformer. 
Im Sommer: Synchronmaschinen und Kollektormaschinen für Wechsel- 
und Drehstrom. 
Zulassungsbedingung für die Übungen : Erfolgreicher Besuch der Übungen 
zu Dynamobau I. 
Im Anschluß an die Übungen in Dynamobau II können Fortgeschrittene 
größere Aufgaben aus dem Elektromaschinenbau und seinen Grenzgebieten 
bearbeiten. 
  
  
  
  
 
	        

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