Volltext: Ausführung und Berechnung der Grundformen (Teil 1)

XVI, Die Berechnung der zentrisch belasteten Stützen, 904 
daß man sie praktisch in Erwägung ziehen könnte, Die gänz- 
liche Beseitigung einer Knickgefahr wird am besten durch 
Anordnung von Querverbänden erzielt. Die Preuß. Best. 
schreiben hierüber folgendes vor: 
„Durch Querverbände ist der Abstand der eingelegten 
Eisenstäbe unveränderlich gegeneinander festzulegen. Der 
Abstand dieser Querverbände muß annähernd der kleinsten 
Abmessung der Stütze entsprechen, darf aber nicht über das 
Dreißigfache der Stärke der Längsstäbe hinausgehen.“!) 
„Bei Berechnung der Kiseneinlagen auf Knicken ist 
5fache Sicherheit nachzuweisen.“ 
Die in der Eulerschen Knickformel vorhandene Größe P 
ist in diesem Falle gleich dem Querschnitt eines Eisenstabes, 
multipliziert mit der ermittelten Spannung des Eisens, also 
Lund? 
Pf = 277 Dar 
Setzt man nun für 
m?.:10, s=5, E= 21cC0000 kg/cm? 
. a4 
min — A 0 == N Oh, 
so ergibt sich 
m,d? __ 10-:2100000-m-d* 
Sr SaWEGa m w 
(‘ist hier die Knicklänge des Stabes, also die Entfernung 
der Querverbindungen voneinander (vergl. Abb. 180). 
a 10-2 100000: m d*.:4 
5.64 -m-d?. 04 
m d’ "—‘ ° d? + 
l” 262 500- de 17 500 % 
d d 
U 512,4-j-— = 132,3 4): 
Vo. Von 
(A ist in cm und Ce in kg/cm? auszudrücken; dann erhält 
man [' in cm.) ; 
A 
. ) Je näher die Bügel zusam menliegen, um 80 ED wird 
die Bruchlast. Zweckmäßig sind Entfernungen von mindestens 20 bis 
30 en (vergl. S, 166}.
	        
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