Volltext: Programm der Württembergischen Technischen Hochschule Stuttgart für das Studienjahr 1933/34 (1933)

  
251/52. Flußbau und Gewässerkunde. 
Im Sommer (6. Semester) 2 Stunden Vortrag: Professor Rothmund. 
Grundlagen, Verbauung der Wildbäche, Ausbau und Verbesserung der 
Flüsse. Kreislauf des Wassers, Gewässer, Wassermessungen. 
253. Stauanlagen. 
Im Winter (5. Sem.) und im Sommer (6. Sem.) je 1 Stunde Vortrag: Professor Rothmund., 
Wehre und Talsperren. 
254. Wasserkraftanlagen I und Il. 
Im Sommer und Winter (6, und 7. Semester) 2 Stunden Vortrag: Professor Rothmund, 
Wirtschaftliche und wasserwirtschaftliche Grundlagen, Allgemeine An- 
ordnung. Wasserfassungen, Kanäle, Druckleitungen, Krafthäuser. 
255. Wasserstraßen I und II. 
Im Winter (7. Semester) 2 Stunden, im Sommer (8. Semester) 1 Stunde V rıtrag: 
Professor Rothmund. 
Wirtschaftliche Grundlagen der Binnenschiffahrt, Schiffahrtskanäle und 
kanalisierte Flüsse, Schleusen und Schiffshebewerke, Hafen- und Seebau. 
256. Übungen im Wasserbau. 
Im Winter (5. Semester) und im Sommer (6. Semester) je 2 Stunden, im Winter (7. Semester 
und im Sommer (8. Semester) je 3 Stunden: Professor Rothm und mit Assistent. 
257. Ausgewählte Kapitel aus dem Ingenieurbau. 
In der Regel je 1 Stunde im Sommer auf besondere Ankündigung. 
a) Aus dem Gebiet der Statik der Baukonstruktionen A: 
Prof. Dr.-Ing, e. h., Dr. techn. h. c. Mörsch, 
b) Aus dem Gebiet der Statik der Baukonstruktionen B: 
Prof. Dr./Ing. Maier-Leibnitz, 
c) Aus dem Gebiet des Eisenbahn- und Verkehrswesens (8. Semester): 
Prof. Dr.Ing. Pirath. 
d) Aus dem Gebiet des städtischen Tiefbaus: 
Prof. Dr.;Yng. Neumann. 
e) Aus dem Gebiet des Wasserbaus: 
Prof. Rothmund. 
258. Baustofflehre und Materialprüfung. 
Professor Graf, 
Vortrag: Im Sommer (6. Halbjahr) 1 Stunde und im Winter (7. Halb- 
jahr) 2 Stunden über die Herstellung, die Widerstandsfähigkeit und die 
zweckmäßige Behandlung der Baustoffe, sowie über die Feststellung der 
wichtigsten Eigenschaften (Materialprüfung). 
Übungen: 3 Stunden wöchentlich im Winter in der Materialprüfungs- 
anstalt; die Studierenden üben in Gruppen während 6 Tagen in der Woche, 
Die Übungszeiten werden durch Vereinbarung bestimmt. 
259. Neuere Ergebnisse der Materialprüfung. 
Im Sommer 1 Stunde Vortrag: Professor Graf, 
Erörterung neuer Versuche mit Baustoffen und Konstruktionselementen. 
Neue Aufgaben in der Stoffprüfung und ihre Bedeutung für den Bau- 
ingenieur. Besprechung von Schadensfällen aus neuester Zeit. 
60 
260. Einführung in die Aufgaben des Geodäten auf dem Gebiete des 
Bauingenieurwesens. 
mit‘ gelegentlichen Übungen im Winter (3. und 5. Semester): 
ungsbaumeister Kuny. Jedes 2. Jahr (W. S. 1933/34). 
n Verkehrswegen. Grundlagen, Geländeaufnahmen und 
rchführung des Entwurfs und Übertragung ins Gelände, 
en, Baukonstruktionen im Erdbau. 
g im Sommer (4. und 6. Semester): Privatdozent Regierungsbau- 
Kuny. Jedes 2. Jahr (S. S. 1934). 
Einfach uktionen ın Holz-, Stein-, Beton- und Eisenbetonbau. 
II. Teil: Wa ıden Vortrag im Winter (3. und 5. Semest.): Privatdozent Regierungs- 
r Kuny. Jedes 2. Jahr (W. S. 1934/35). 
Gewäss ausgewählte Kapitel der Hydraulik, Uferschutz und 
Flußverbe Kulturtechn. Wasserbau. 
IV. Teil: Sie dA Wohnwesen (s. Nr. 246). 2 Stunden Vortrag im Winter (7. Semester): 
r Dr.-Ing. Neumann. 
(s. Nr. 247). 1 Stunde Vortrag im Sommer (8. Semester) ohne Übungen : 
r Dr.,Yng. Neumann. 
Bodenunter 
Al. Teil: 2 St: 
V. Teil: Bebauur 
V. Maschineningenieurfächer. 
e Mechanik I, II und II für Maschineningenieure und 
ingenieure sowie für Physiker und Mathemiker. 
ı Vortrag, 2 Stunden Übungen; im Sommer (II) 3 Stunden Vortrag, 
im folgenden Winter (III) 3 Stunden Vortrag, 2 Stunden Übungen: 
ofessor Dr. Dr. techn. h. c. Gramme]l mit Assistenten. 
ik (einschl. graph. Statik), Festigkeitslehre, Kinetik (Dy- 
UK, 
Im Winter (I) 3 
2 Stunden ÜU+ 
262. Technische Wärmelehre. 
ommer 3 Stunden Vortrag, 2 Stunden Übungen: 
sor Dr. Dr. techn. h. c. Grammel mit Assistenten. 
etzung Technische Mechanik I, II und IN. 
Ideale Gase, die drei Hauptsätze, Drosselvorgänge, thermodynamische 
Potentiale, Sattdämpfe, Heißdämpfe, Übergänge zwischen Dämpfen und 
Flüssigkeiten, Strömungserscheinungen, Verbrennung, Wärmestrahlung, 
ärmeleitung. 
263. Sondergebiete der höheren Dynamik und Thermodynamik, 
abwechslun > über folgende Gebiete: 
a) Schwingungen und kritische Drehzahlen, 
b) Kurbelgetriebe und Massenausgleich, 
c) Elastizitätstheorie, 
d) Kreiseltheorie und -technik, 
e) Aerodynamik, 
f) Schwierigere Fragen der Thermodynamik. 
Voraussetzung: Technische Mechanik I, II und III bzw. Technische 
Wärmelehre. 
2 Stunden Vortrag, 1 Stunde Übungen: Professor Dr. Dr. techn. h. c. Grammel. 
264. Seminar in Mechanik und Thermodynamik 
(für Fortgeschrittene). 
. 2% Stunden, honorarfrei: Professor Dr. Dr. techn. h. c. Grammel. 
Berichte der Teilnehmer über neuere Arbeiten. 
 
	        
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