Full text: Technische Hochschule Stuttgart. Personal- und Vorlesungsverzeichnis für das Studienjahr 1935/36 (1935)

H. Studienpläne. 
Wie schon Seite 11 bemerkt, steht den Studierenden die Wahl 
der Vorträge frei. Auch im Besuch der Uebun g e n findet eine Be- 
schränkung nur insoweit statt, als dies durch die Rücksicht auf die 
Erhaltung eines erfolgreichen Studiengangs geboten ist; wo solche 
Beschränkungen in der Form besonderer Zulassungsbedingungen 
bestehen, sind sie in vorstehendem Programm bei den einzelnen 
Vorlesungen angeführt. 
Um den Studierenden bei der Einrichtung ihres Studienganges 
Anhaltspunkte zu geben, sind für die technischen Berufsrichtungen 
Studienpläne aufgestellt, denen jedoch keine zwingende Wirkung 
zukommt... Es ist auch in sie nur das Wesentliche aufgenommen, 
dem jeder Studierende die für ihn passenden weiteren Lehrgegen- 
stände je nach seiner Vorbildung, seinem Willen, sich höher auszu- 
bilden, und der Zeit, welche er dieser Ausbildung widmen will, an- 
reihen kann. 
Empfohlen wird den Studierenden, dabei auch die Vorlesungen 
der Abteilung für allgemeine Wissenschaften über allgemein bil- 
dende Fächer zu besuchen. 
  
1.Abteilung für allgemeine Wissenschaften. 
Für Kandidaten des höheren Lehramts mathematisch-physikalischer 
und naturwissenschaftlicher Richtung. 
Zufolge $ 19 der Prüfungsordnung für das höhere Lehramt vom 
1. April 1930 können Kandidaten des höheren Lehramts der mathe- 
matisch-physikalischen und der naturwissenschaftlichen Richtung 
von der für das Hochschulstudium vorgeschriebenen Zeit sechs 
Semester an der Technischen Hochschule zubringen. 
Von der Aufstellung besonderer Studienpläne mathematisch- 
jaturwissenschaftlicher Richtung wurde abgesehen. Der Abtei- 
Ungsvorstand und die einzelnen Dozenten sind jederzeit bereit, den 
Gin ierenden Ratschläge bezüglich der Wahl der Vorlesungen zu 
Studienplan für Physik. 
Vorbemerkung: Die Dipl ü i 
i r ı : plomprüfungs-Ordnung schreibt 
Ss Halbjahr praktischer Tätigkeit in einer mechanischen Werk- 
N ätte vor. Diese Praxis muß vor Beginn des Studiums erledigt wer- 
en. Ausnahmen sind nur in besonders begründeten Fällen möglich. 
ben ersten 4 Semestern ‚sollen beim Studium der Physik 
chen ASı Vorlesung über Experimentalphysik und dem physikali- 
erlea 4 vängerpraktikum die Hilfswissenschaften und Nebenfächer 
Aische werden, also Mathematik, technische Mechanik, anorga- 
nd M und physikalische Chemie, Einführung in den Maschinenbau 
un aschinenzeichnen, Elektrotechnik und elektrotechnische Mes- 
Sn, alles mit den entsprechenden Übungen und Seminarien. 
ein an Studienplan für die ersten 4 Semester folgt hierunter. Die 
En ammerten Vorlesungen sind nicht vorgeschriebene Prüfungs- 
&Tt, werden aber empfohlen. 
Sache Stdhum nach der Vorprüfung erstreckt sich in der Haupt- 
erste Von die theoretische und experimentelle Physik selbst. Die 
este esung über theoretische Physik kann auch schon im 4ten 
steht a a werden. Für die experimentelle Fortbildung be- 
 stichen ] raktikum für Fortgeschrittene, das 3 Semester lang zu 
estande ist. Die Aufnahme in dieses Praktikum erfolgt nur nach 
also all nem Vorexamen. Mit Beginn des 5ten Semesters sollten 
€ Teilfächer der Vorprüfung erledigt sein. 
Physik weis Spezialvorlesungen, insbesondere in Mathematik und 
Steht der Rat der Fach-Professoren zur Verfügung. 
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