Full text: Technische Hochschule Stuttgart. Personal- und Vorlesungsverzeichnis für das Studienjahr 1938/39 (1938)

Wen» ein Gasthörer von der Beschränkung aus Belegung von nicht mehr als 
i, Wochenstunden ausnahmsweise befreit wirb, hat er die S'udirngrbühr Uv» 
70.— RM. im Halbjahr und eine einmalige Einschreibegebühr von 10.— RM. zu 
entrichten. 
Bei verspäteter Anmeldung Sondergebühr wie bei I. 4. 
Lehrer. Assistenten und Beamte der würlt. Hochschulen und des Kultininistrriums 
stnd von der Hörscheingebühr befreit. Sonstige Angehörige der Unterrichtsverwaltung 
sowie die Lehrkräfte an der Heidchofschule, der Freien Waldorfschulc, der Rother«, 
scheu Mätchenrealschule. dein Müdchengynuiasium, Evangelischrii Töchlerinstilut, 
Katholischen Töchkerinstituk. welche Vorlesungen zu ihrer beruflichen Weiterbildung 
besuchen und hierüber eine Bescheinigung ihrer vorgesetzten OienststeUc (Rektorat 
usw.) vorlege», habe» »eben dem Uuterrichtsgeld nur die halbe Hörschringebühr zu 
entrichten. Das gleiche gilt für die Studierenden der Akademie der bildenden Künste, 
tir Schüler der Kunstgewrrbrjchule, der Höhere» Bauschule und der Höheren Ma- 
schinrnbauschule Eßlingen. Vgl. auch unten Zisf. z der allgemeinen Bestimmungen. 
IH. llnterrichtsgeld. 
'.Als Uuterrichtsgeld sind für jede Semestcrwochcnstunde einer Vor- 
lcsimg oder Übung (einschl. derjenigen der Privatdvzenten) zu bezahlen 3 RM. 
Bei Vortragen wird die volle progromniäßige Stundenzahl bc 
rechnet, auch wenn nicht alle Stunden belegt stnd. 
Bei Nbungen ist im allgemeinen die Zahl der belegten Wochen- 
stunden maßgebend. Sind aber mehr als 4 Stunden in den Stun 
denplan aufgenommen, so werden auch bei geringerer Belegung niin- 
dcstcng 4 Stunden angerechnet,- stnd 4 oder weniger als 4 Stunden 
vorgesehen, so muß nach den, Ctndienplan bezahlt werden, auch 
wenn eine geringere Stundenzahl belegt ist. 
21119 n st Ij m e n : 
2. Bei den chemischen Nbungen 
bi» zu >2 Wochenstunden (Halbpraktikum) a4 RM 
über >2 Wochrnstundrn (Vollpraktikum) 45 RM- 
Praktikum für Physiker im Laborat. für physik. Chemie und 
Elektrochemie 24 RM. 
Einführunqspraktikum in die physikalische Chemie für Physiker >2 RM. 
Gasthörer haben das i'/^fache der Sätze unter 2. zu entrichten, 
z. Anleitungen zu wistcnschaftliche» Arbeiten in Zoologie. Botanik. 
Mineralogie, Ideologie und Physik 
für das halbtägige Praktikum 18 RM. 
für das ganztägige Praktikum 27 RM 
4 Das Uuterrichtsgeld für Leibcoübungen (Tunirn) ist in der Slu- 
diengebühr (H.) begriffen. 
>6 
Ein Eeniestcr kann nur dann als Studiensemester angcrechnet 
werden, wenn niindcstens 4 gebührenpflichtige Vorlcsungs- oder 
Uebungsstuuden belegt worden sind. Eine Rückerstattung der bezahlten 
Unterrichts- und sonstigen Gelder kamen bei vorzeitigem oder unfrciwil- 
ligrm Austritt nicht beansprucht werden. 
IV. Ersatzgelder. 
Für die Benützung von Institulseinrichlungcn und für Sachverbrauch sind als 
Ersatzgeldrr >'m Halbjahr zu entrichten (s. A»»,.'): 
,. Übungen im Geodätischen Institut 
2) für eine llbungsstundc im S.S 3 RM 
b) für eine slbungastunde im W.C 1,5 RNk 
c) für die HauplorrmrssungSttbungrn je I) RM 
d) für niehrkügige Übungen im S.S 24 RM 
e) für mehrtägige Nbungen im W.S >2 RM 
2. Uebungen im Institut für technische Physik 
.1) für i Nachmittag in der Woche 15 RN! 
b) für 2 Nachmittage in der Woche 22,5 RM 
c) halbtägige Uebungen 15 RM 
d) ganztägige Uebungen 30 RM 
3. Uebungen im physikalischen Institut: 
a) für i Nachmittag in der Woche 15 RM 
b) für 2 Nachmittage in der Woche 22,5 RM 
c) ganztägige physikalische Uebungen 30 NM 
d) Praktikum für Bauingenieure 3 RM 
4. Uebungen im elektrotechnischen Institut: 
a) für i Nachmittag in der Woche 18 RM 
b) für jeden weitere» Nachmittag 9 RM 
5. Uebungen im Röntgenlaboratoriuin: 
a) für i Nachmittag in der Woche 15 RM 
b) für 2 Nachmittage in der Woche 22,5 RM 
C) ganztägige Uebungen 36 RM 
d) Praktikum für Luftfahrtiiigrnicure 10 RM 
6. Praktikum in den chemischen Laboratorien 
bis zu 12 Stunden (Halbpraktikum) 30 RM 
über 12 Stunden (Voll Praktikum) 45 RM 
*) Außerdem wird von den Praktikanten der chemischen Laboratorien am Anfang 
des Halbjahres für Eondcrbedürfniste. wertvolle Stoffe sowie zum Ersatz für Ae- 
schüdigllngcn und für Abnützung teurer Geräte rin von der Abteilung bestimmter 
Vorschuß erhoben, über den am Schluß des Halbjahrs abgerechnet wird. 
Bei wisteiischaftlichen Arbeiten in anderen Lehrqrbieten. die einen ausnahmsweise 
hohe» Sach- oder Gerälcoerbrauch erforderte», wird eine besondere Umlage erhoben. 
T.H. 2 .7
	        

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