Volltext : Jahreshefte des Vereins für Vaterländische Naturkunde in Württemberg : zugl. Jahrbuch d. Staatlichen Museums für Naturkunde in Stuttgart (Bd. 112, 1957)

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ERICH TITSCHACK

Auf der Hauptader finde ich neben 3 Distalborsten 6 oder 7 Basalborsten,
auf der Nebenader 7, 8 und 10 Borsten.
Mit A. silvarum bzw. validus lassen sich diese von mir gefangenen
A. similis gar nicht verwechseln, wenn man vor allem auf das Borstenpaar
achtet, das median auf den Abdominaltergiten entspringt. Die Länge dieser
Haare beträgt bei
Segment II—V für silvarum 22—839 u, für similis 9—13 4%
Segment VI-—VIII für silvarum 39—52 4%, für similis 17—22 4.
Ebenso ist der Abstand dieser Borsten voneinander bei den Arten verschieden.
 Er beträgt bei
Segment II—VI für silvarum 6—15 u, für similis 34—52 u
Segment VII für silvarum 17—25 u, für similis 47—52 u
Segment VIII für silvarum 14—28 4, für similis 40—41 u.
Auch die Behaarung des IX. Abdominalsegmentes läßt sich zur Trennung der
beiden Arten heranziehen:
Proximale Borsten für silvarum 32—34 u, für similis 17—22 u
Distale Borsten für silvarum 52—56 u, für similis 82—88 u.*
Die Borsten des X. Tergits messen 60 bis 68,8 u, stimmen also ebenfalls gut
mit den Angaben von H. PrRIEsSnER (65 @) überein.
Trotz allem möchte ich die Determination mit einem Fragezeichen versehen,
 bis sich die Möglichkeit ergibt, diese 3 Giengener Stücke mit der
UzELschen Type zu vergleichen.
Anaphothrips atroapterus Pr. 3. Oktober 1948, 1 © brachypter;
 bei Hohenmemmingen, trockener Hang. — 2. Mai 1950, 1 © brachypter,
Schießberg, gerupfte Euphorbia cyparissias L. — 6. Mai 1950, 6 © brachypter,
 desgleichen. — 1. Juni 1950, 23 © brachypter und 3 © macropter,
Wacholderhang, Schneise zwischen Wald und Fichtenanpflanzung. —
18. September 1950, 1 9 brachypter, an der gleichen Stelle. — Von A, validus
KaArny durch das Vorhandensein eines kurzen Kammes am Hinterrande des
VIII. Abdominaltergites unterschieden.
Nur aus Frankreich, Mähren, Oberösterreich, Ungarn, Rumänien bekannt.
1985 in Landsberg (Warthe) entdeckt, stellen die obigen Angaben den
zweiten Nachweis für Deutschland dar.
Anaphothrips euphorbiae Uz. 20. April 1947, 1 9, zwischen
Giengen und Staufen, kahle Wiese, Euphorbia sp. — 11. Mai 1947, 2 3,
14 ©, Giengen, Euphorbia cyparissias L. — 6. Mai 1950, 14 9, Schießberg,
gerupfte Euphorbia cyparissias L. — 1. Juni 1950, 1 ©, S-Rand des
Wacholderhanges, Gras zwischen Bäumen und Sträuchern.
Bis vor kurzem vor allem auf den Osten und Südosten Europas (Litauen,
Polen, Böhmen, Mähren, Österreich, Ungarn, Rumänien) beschränkt gewesen.
 Für Deutschland durch von OETTINGEN in Landsberg (Warthe) entdeckt,
 dann von ihm im Harz und von mir bei Hamburg gefunden („Bombus“,
p- 328).

18.

19.

3 Dick und domartig.
4 Dünn und haarförmig,
            
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