Full text: Technische Hochschule Stuttgart. Personal- und Vorlesungsverzeichnis für das Studienjahr 1938/39 (1938)

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6. Oststudicnsöröerung. 
Bewährten und besähiglen (stubirrcnfcci, denen da» Studium au einer 
Osthochschule au» wirtschaftlichen Gründen unmöglich ist, kann unter dem 
Gesichtspunkt einer planmäßigen Anslese und Förderung, die den politischen 
Notwendigkeiten Rechnung trägt, dazu verhelfen werden. 
Antrage sind an das örtliche Studenteuwerk zu richten. 
7. Gebührenerlaß und Stipeudienvergebung. 
Im Gebühr,nausschuß der Hochschule, Kunsthochschulen uod Fachschulen 
hat das Studenteuwerk Sitz und Stimme, um eine gerechte Verteilung der 
Gebührenerlass, und Stipendien zu gewährleisten. Durch die zentrale Erfas- 
suug sämtlicher von Staat, Städten. Gemeinden und Privaten zur Vertei 
lung gelangenden Stipendien sind für die einwandfreie Vergebuog solcher 
Unterstützungen die Voraussetzungen geschaffen. 
8. Förderung von Kriegerwaiseu. 
Das Studenteuwerk steht mit den örtlichen Dienststellen der NS.-Krieg». 
opferverforgung in unmittelbarer Verbindung. Damit ist erreicht, daß her- 
vorragend befähigten, politisch einwandfreien Kriegerwaiseu die Durchführung 
des Hochschulstudiums ermöglicht wird. 
9. Stutentioaeu und Werkabiturieoliuaeo. 
Die Förderung von Studentinnen und Werkabilurienlinnen ist abhängig 
von der Beurteilung io den vom Reichostudentenwerk durchgeführten Auslese- 
lagern. 
,0. Wiuterhilsowerk. 
Das örtliche Studeutenwerk hat ständig, Fühlungnahme mit den örtlichen 
Dienststellen der NS.-Volkswohlfahrt und kann bedürftige Kameraden zur 
Betreuung vorschlagen. 
Auskunft in Fragen der Förderung erteilt während der am Schwarzen 
Brett ersichtlichen Sprechstunde,, die Abteilung Förderuug, Ceestr. Ü/I, 
Zinuner tt. 
Studienplätze im Ausland. 
Reichsdcutscheo Studeoteu oud Stodeutinueu steht di, Möglichkeit offen, 
sich beim 
Deutschen Akademisedeu Austauschdieust <*. V. 
Berlin 3T3S. 40, Krvaprinzeuuser 13 
oder bei der Akademischen Ausland«stelle an ihrer Hochschule um Studien 
plätze au ausläodischen Hochschulen für die Dauer eines Studi«,jahres zu 
bewerben. 
Meldeschluß: 30. 11. 1938. 
Beginn de» Austausche» Herbst 1939. 
Gewährt wird freie Wohnung und Verpflegung sowie Gebührenerlaß, so 
daß nur Reise- und Taschengeld au» eigenen Mitteln erforderlich ist. 
Austausch besteht uach 
Kanada. China, Chile, Däucmark.Fiunlaud. Frankreich. Griecheuland. 
Greß-Britannieu, Irland, Islaud, Italien. Japan, Polen, Portugal, 
der Südafrikauischeu Union, Ungarn, den Vereinigten Staat«, 
und voraussichtlich nach 
Belgien. Norwegen, Schweden, Spanien. 
Möglicherweise wird der Austausch noch auf weitere Staaten ausgedehnt. 
Eine Aufrage beim Deutschen Akademischen Auslauschdienst E. D-, Berlin- 
NW. 40, Kroupriozenufer 13, ist darum iu jedem Falle zweckmäßig.
	        

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