Full text: Technische Hochschule Stuttgart. Personal- und Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 1942/43 (1942)

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26 Woche» 
beruf erforderlichen Voraussetzungen bezüglich praktischer Kenntnisse er 
werben. 
Da nicht alle Betriebe sämtliche angegebenen Werkstätten umfassen, wird 
cS oft schwierig sein, die gesamte Ausbildung nach diesen Planen zu ermög 
lichen. Die 2luöbildungspläne sind deshalb nur als Vorschläge anzusehen. 
Die Ausbildung wird stets von den Erzeugnissen. Einrichtungen und Möglich 
keiten des gewählten Betriebes abhängig sein. Zur guten Ausnutzung der ver 
fügbaren Zeit must jeder AuSbildungsabschnttt des Praktikanten zeitlich im 
Voraus mit der Firma annähernd festgelegt werden. Die Reihenfolge der 
einzelnen Ausbildungsabschnillc kann die Firma mit dem Praktikanten 
vereinbaren. 
Sofern die für den Anfang gewählten Betriebe die genannten Werkstätten 
nicht alle ausweisen, ist es erforderlich, die Vorpraxis auf 2 AuSbildungs- 
belriebe oder noch »lehr zu verteilen. Die in der Vorpraris noch kehlenden 
Fertlgungsverfahren kann der Praktikant mit Zustimmung des Praktikanten- 
Professors in den nächsten Semesterferien noch ergänzen. 
1. Für Studierende des Maschinenbaus 
Erste Ausbildung vor Beginn des Studiums: 
I. Grundlegende Arbeite» am Schraubstock und in der 
Schmiede sGrundausbildung) etwa 5 Wochen 
2. Dreherei und Hobelei 5 
3. Maschincnschliiicde 3 
4. Schweißerei 3 .. 
5. Modelltischlerei .. 4 .. 
6. Formerei und Gießerei 4 
7. Anreißplarie .. 2 „ 
21) Woche» 
Weitere Ausbildung nacb der Vorprüfung: 
!. Klein- und Grostdreherei 
2. An Fräsmaschine» und Schleismaschinen 
3. Au Bohrmaschinen und Waagerechlbohrwerkcn 
4. Werkzeugmacherei und Härterei 
5. Gruppenschlosserei und Montage 
6. Ferligungskomrolle 
7. Elektrikerwerkstait und Installation 
etwa 4 Wochen 
1 
2 
26 Wochen 
Studenten, die weitere Zeit auf ihre praktische Ausbildung verwenden können, 
sollen dann noch durch Arbeit an Rund- und Fkäehenschleisniaschinen. an Revolver, 
bänkeu und Automaten, in Rohrschlosserei und Schweißen, im Kessel, und Kraft- 
maschinenbetrieb und auf dem Maschinenprüfstand Kenntnisse sammeln. 
2. Für Studierende der Starkstrom-Elektrotechnik 
Erste Ausbildung vor Beginn des Studiums im allgemeinen Maschinenbau: 
l. Grundlegende Arbeiten am Schraubstock und in der 
Schmiede etwa 5 Wochen 
2. Formerei und Gießerei .. 4 
3. Modelltischlerei 4 .. 
4. Majchinenjchiiiiede oder Metallpresserei 2 
5. Schweißerei 3 
6. Hobelei. Dreherei. Fräserei .. 6 
7. A»reißp!arle 2 
26 Wochen 
Weitere Ausbildung nach der Vorprüfung in elektrotechnischen Werkstätten und 
Betrieben: 
1. Stanzerei. Anker, und TranSsormalorenbau etwa 4 Wochen 
2. Spulen., Anker, und Gehauscwickelei .. 6 
3. Maschinenmontage .. 4 
4. Appacaiemontage .. 4 
5. Schaltlaselbau und Installation .. 3 
6. Prüfseldmcssungcn 2 
7. Sonderbearbellung 3 „ 
26 Wochen 
Studenten die weitere Zeit aus ihre praktische Ausbildung verwenden können, 
sollte» außerdem noch bei Montage in Elektrokrastwerken. von Hochspannungs 
leitungen und von größeren Kraft« und Lichl-Jnstallatione». sowie im Betrieb 
von Umspannwerken Kenntnisse sanlincln. 
Studierende der Elektrotechnik können anstelle von Formerei und Gießerei eine 
entsprechende Zeit in der Schweißerei arbeiten. 
3. Für Studierende der Fernmeldetechnik und des Gerätebaues 
der Feinmechanik 
Erste Ausbildung vor Beginn dro Studiums in den gemeinsamen Grundlagen 
von Maschinenbau und Feinmechanik: 
1. Grundlegende Arbeiten am Schraubstock und in der 
Schmiede etwa 6 Wochen 
2. Klein-Dreherei .. 5 
3. Bohrciei .. 2 .. 
4. Fräserei 4 
5. Formerei und Metallgießerei .. 3 .. 
6. Modelltischlerei 3 .. 
7. Werkzeug.Schmiede. Gesenkschmiede. Metallpresserei . . .. 3
	        

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