Volltext : Technische Hochschule Stuttgart. Programm für das Wintersemester 1945/46 (1945/46)

 

 

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Grundlagen und Technik der Zeitmessung

2 Stunden Vortrag
Professor Dr.Keil.

Zeitbegriff, Zeitskalen, Zeiteinheit, Bestimmungsgenauigkeit,
 Sicherung der Zeiteinheit durch Beobachtung periodi-Scher
 Vorgänge, kosmische und geophysikalische Störungen,
besondere Eignung bestimmter Schwingungsvorgänge, Zeitmeß.-geräte
 (Schwingquarze, Schwerependel, Drehpendel als Zeitmeßglieder

 von Uhren), Umgebungseinflüsse (Temperatur ‚Druck usw.

Getriebelehre I
2 Stunden Vortrag
Professor Cranzt*),

Geschwindigkeits—- und Beschleunigungspläne am Kurbelviereck,
statische und Massenkräfte am Kurbelviereck, Ersatzkurbelgetriebe,
 Kurvengetriebe, Zahnradgetriebe, Umlaufräderge«
Yrlebe,Zahnradschaltgetriebe, Reibradgetriebe, Stufenlose
Schaltgetriebe, Flüssigkeitsgetriebe.

Entwerfen von Getrieben
6 Stunden Übunge

Professor Oranzt).,

Entwerfen von Hebemaschinen und Förderanlagen
6 Stunden Übunge
Professor Cranz?*).

Kolbendampfmaschinen
2 Stunden Vortrac

Öberreichsbahnrat Hiller.

Anwendungsgebiete, allgemeiner Aufbau, Dampfwirkung im
Zylinder, Berechnungsgrundlagen, Kurbeltrieb, Steuerungen,
Kondensation, Verluste im Dampfzylinder, ärmeausnutzung
in der Dampfmaschine, Verbesserungen durch Heißdampf, Verbundwirkung,
 Gleichstromverfahren, Hochäruckdampf, Kupplung
von Kraft und Wärmewirtschaft durch Abdampfverwertung,
Gegendruckbetrieb, Zwischendampfentnahme, Massenkräfte,
Massenausgleich, Ungleichförmigkeitsgrad; Regel ,‚ Gang
der Entwurfsberechnung, Bauarten, Konstruktives, Geschicht1iches
 über Damp fmaschinen.

EKisenbahnfahrze ee I
2 Stunden Vortrag
Oberreichsbahnrat Hiller.

Geschichtliche Entwicklung, allgemeine Bauverhältnisse,
Lok-Kessel (Feuerung, Heizfliöchen, Überhitzer, Kesselspeisung,
Grob und Feinausrüstung), Triebwerk (Kurbelbetrieb, Vorgänge
 1m Lok-Zylinder, Lok-Steuerungen), Laufwerk (Rahmen,
Radsätze, Achslager, Geometrie des Fahrzeuglaufs, Mechanik
der Spurführung, Führungskräfte, Achs- und Drehgestelle),
Wagen (Laufwerk und Untergestell, Wagenkasten, Personenwagen

een HA FenGUR°THOGET ex PFg9® (Mgehangk dee Bremavorgange,
anoränungen, Bremsberechnung).

 
    

+ Dozent vom Amt enthoben; Vorlesung wird Voraussichtlich
Von einem Vertreter gehalten werden.

 

 

 

 

 

 

 
            
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