Title:
Die elektrischen Eisenbahnsignale mit besonderer Berücksichtigung der K. Württembergischen Staatseisenbahnen
Creator:
Hassler, A.
Shelfmark:
1E 208
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1537773233267/21/
  
Die: Telegrapheneinrichtungen 'der Nebeneisenbahnen. 1 
seinerseits. wieder von einem feinen sekundären Draht 
von. hohem. Widerstand umgeben. Das  Verhältuis der 
beiden. Rollenwiderstände beträgt 1 : 200: Die Wellen- 
bewegungen des Stroms in. der primären Windung‘ erzeugen 
Induktionsströme «in der sekundären Windung, welche 
ihre Richtung derart ändern, dass /eine Verstärkung des’ pri- 
mären Stroms einen sekundären Strom von entgegengesetzter 
Zichtung ‚und eine Schwächung‘ des primären Stroms einen 
sekundären Strom von der ‚gleichen Richtung jenes Stroms 
induziert. Die sekundären‘ Ströme: haben ‚eine höhere elek- 
+romotorische Kraft, beinahe im Verhältnis des Widerstands 
der sekundären Rolle ‘zur! primären, und sind daher geeig- 
neter, lange‘ Leitungen‘ zu durchlaufen, ohne in ihrer Wir- 
kung zu sehr abgeschwächt zu werden, sie werden zu den 
Elektromagnetwindungen 'des Empfangstelephons geleitet, wo- 
selbst sie die oben beim Empfangstelephon beschriebenen 
Wirkungen hervorbringen. 
c) im Magnetinduktor. 
In demselben sind ‚die Wirkungen ganz dieselben, ı wie 
im‘ Telephon. Während, in dem Jetzteren die Änderungen 
im magnetischen. Felde durch. die Schwingungen der Mem- 
brane entstehen, werden‘ sie im Induktor durch Drehen des 
Ankers mit seinen. Windungen vor den Polen des Stahl- 
magneten hervorgerufen. | Der Anker wird unter dem Ein- 
fAuss des Stahlmagneten, zwischen deren Polen er liegt, 
selbst. ein Magnet‘ und, zwar nimmt jede Seite des Ankers 
ihrer ganzen Länge nach den entgegengesetzten Pol der Stahl- 
magnete‘ an. Hat beispielsweise der vordere Polschuh Nord- 
magnetisımus, So hat-;die diesem zunächst liegende Seite des 
Ankers Südmagnetismus und die dem südmagnetischen Pol- 
schuh des Stahlmagneten‘ zunächstliegende Seite des Ankers 
Nordmagnetismus. Infolge der Beweglichkeit des Magnetis- 
mus in weichem Eisen vertauschen die Pole im Anker 'so- 
fort ihre Stelle; wie der Anker seine Lage bei‘ einer halben 
Umdrehung verändert; eine ganze Umdrehurg hat eine zwei- 
malige Vertauschung des Magnetismus zur Folge, Jeder 
 
        

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