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Anfragen betreffs Anlegung eines Wäschevorrates
hiermit, wenigstens generell, erledigt zu haben.
Sehen wir unsre Tabelle näher an, so finden wir,
dass überall die Schwimmbäder in bezug auf Frequenz
allen andern Bädern voranstehen, ihnen folgen dann an
zweiter Stelle die Wannenbäder. Stellen wir die Einwohnerzahl
der einzelnen Städte, wie sie Tabelle 6 aufgeführt
hat, der jeweils erreichten Bäderzahl gegenüber,
so ergeben sich, um ein Beispiel herauszugreifen, für
nachgenannte 4 grösseren Städte und ihre Hauptbadeanstalten
im Jahr 1902 folgende beachtenswerten Resultate:
Tabelle 8. Vergleich der Bäderzahl pro Kopf der
Bevölkerung zwischen 4 Städten im Jahre 1902.
Es treffen also auf
einen Einwohner
Einwohner Bäder pro Jahr Bäder
Frankfurt mit einer Anstalt. . 300000 386 114 1,29
Köln mit drei Anstalten. ... 401865 678 232 1,69
München mit einer Anstalt ... 500000 444 338 0,89
Stuttgart mit einer Anstalt .. 181500 572119 3,15;
am meisten gebadet wurde demnach in Stuttgart mit
3,15 Bädern pro Kopf. Da indessen in den Städten Frankfurt,
Köln und München ausser den Hallenschwimmbädern
auch Brausebadanstalten bestehen, so dürfte die jeweils
erzielte Gesamtbäderfrequenz dieser Städte zum
Vergleich mit derjenigen des Stuttgarter Bades heranzuziehen
sein. Diese Frequenzergebnisse, in welchen
für alle 4 Städte gleichmässig weder Fluss- noch Privatbäder
aufgenommen sind, ‚stellen sich alsdann wie
folgt dar:
Tabelle 9. Vergleich der Bäderzahl pro 10000 Einwohner.
zwischen 4 Städten im Jahre 1902,
Frankfurt a. M.
Einwohner: 300 000.
Frankfurter Schwimmbad . . . .....“. 386114 Bäder
Frankfurter Brausebad .... 22. 4 33050
zusammen: 419 164 Bäder.
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