Title:
Die östlichen schwäbischen Landesteile
Creator:
Wintterlin, Friedrich
Shelfmark:
1J 1030-1
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1543223852681_1/191/
Deutschordenscher Besitz. 
Der Deutschorden besass in diesen Gegenden ausser An- 
teil an Schneidheim (Kommende Nürnberg, s. oben), namentlich 
Anteil an Zipplingen, sowie die Kommende Kapfenburg mit 
5 Markt Lauchheim a. d,. Jagst. 
Zipplingen,. 
Zipplingen (jetzt OA. Ellwangen), 24,5 km ostsüdöstlich 
Ellwangen auf der Hochfläche am Rand des Ries, ging aus 
dem Besitz des noch am Ende des 15. Jahrhunderts blühenden 
10 Ortsadels (vgl. über ihn ausführlich Oberamtsbeschreibung Ell- 
wangen S. 817 ff.), neben dem solcher der Deutschordenskommende 
Öttingen und einer Familie Fuchs v. Zipplingen (s. unten) früh 
erscheint, allmählich hauptsächlich in den Besitz der Grafen 
vw. Öttingen und der Kommende über, ausserdem erhielt sich 
15 namentlich Nöärdlingenscher und Kloster Zimmernscher Besitz. 
Im Jahr 1313 (Lang, Materialien, V. 35) verzichtete Öttingen auf 
die Frevelgerichtsbarkeit über die Deutschordenschen Unter- 
tanen und Güter zu Zipplingen u. a. a. 0. unter Vorbehalt der 
4 hohen Fälle, gestand indessen später der Kommende nur die 
2% Frevel auf den Gütern allgemein zu. Im 18. Jahrhundert war 
nach Moll kein Dorfgericht hier, 2 Gerichtsmänner gingen als 
Beisitzer zu den Sitzungen des Öttingen-Deutschordenschen Ge- 
richts zu Unterschneidheim. Die Dorfherrschaft übten Öttingen 
und die Kommende gemeinsam aus.
        

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