Title:
Die östlichen schwäbischen Landesteile
Creator:
Wintterlin, Friedrich
Shelfmark:
1J 1030-1
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1543223852681_1/218/
Fürstlich Thurn und Taxissche Herrschaften. 
Die Fürsten von Thurn und Taxis erwarben im heutigen 
OA. Neresheim zuerst im Jahr 1727 die Herrschaft Eglingen 
und Duttenstein mit Wagenhofen und Demmingen, 1734 
Dischingen mit Schloss Trugenhofen (seit 1819 Schloss Taxis 
genannt), 1741 Dorf Trugenhofen, 1748/49 Ballmertshofen, 1789 
Anteil an Dunstelkingen und Schrezheim. ‚Als Entschädigung 
für linksrheinische Besitzungen erhielt Thurn und Taxis 18053 
hier sodann die Abtei Neresheim. 
FR 
1. Dischingen. 
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Dischingen (jetzt 0A. Neresheim), 8,9 km südsüdöstlich 
Neresheim, gehörte im 13. Jahrhundert teils den Herrn v. Trugen- 
hofen (Burg Trugenhofen [s. oben] Gde. Trugenhofen 0A. Neres- 
heim), teils den Grafen v. Dillingen. 1365 erwarben die Herrn 
v. Hürnheim-Katzenstein Trugenhofen und Dischingen, im 15 
16. Jahrhundert erhielt Philipp v. Leonrod Burg Tr. und D. 
durch Erbgang, von ihm stammt die folgende Polizeiordnung. 
Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts besassen die Schenken 
v. Kastell Burg Trugenhofen und Dischingen, bis sie es im 
Jahr 1734 an Thurn und Taxis verkauften. 
Polizeiordnung. 
1567. 
Aus einem Papierband in Pergamenteinband aus dem 17. Jahrh, (ausser 
einigen unbeschriebenen) 82 Bl., 28 Bl., Fol., mit der Aufschrift „Dischinger 
Polizeiordnung 1567‘ im fürstlichen Archiv zu Regensburg. 
25 
Erstlich von freveln und übertrettung der herrschaft verpott. 
Jeter welcher den andern auf meinen güetern mit freven- 
licher hand überlauft, frevenlich haimsuecht, auser oder ab seinem
        

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