Volltext : Das Remstal, das Land am mittleren Neckar und die Schwäbische Alb (2)

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Doch  behalten  wür  uns  und  unßern  nachkommen  bevor,  obgeschribene
  articul  und  Ordnung  jeder  zeit  der  notturft  und
gelegenheit  nach  mit  gnedigem  und  günstigem  bewilligen  zue
'mündern  und  zue  mehren,  und  wür  obgemelter  Hieronymus  freiherr
5  zue  Mörspurg  und  Beffort  ober-  und  mit  seiner  gnaden  ich  Sixt
Weselin  undervogt  zue  Schorndorf,  beede  ambtshalb,  dann  ferner
ich  Wolff  von  Züllnhardt,  oben  auch  genant,  bekenne  auch  sonderlich ­
  in  dißem  libell  die  obgeschribne  Ordnungen  und  erneuwerung
derselben  mit  unßerm  vorwißen  und  willen  zuegangen  und  be-10
  schehen  sein  und  daß  wür  die  oberambtliiht  zue  Schorndorf  an
statt  und  von  wegen  deß  durchleuchtigen  hochgebohrnen  fürsten
und  herrn  herrn  Ludwigen,  lierzogen  zue  Württemberg  und  Teck,
gravens  zue  Miimppelgardt  etc.  unßers  gnädigen  fürsten  und  herrns
und  ich  Wolf  von  Züllnhardt,  für  mich  selbs,  gemeldten  innwoh-15
  nern  zue  Gerathstetten  solche  ihr  Ordnung  und  dorfrecht  confirmirt
und  becräftigt  haben  und  thuen  daß  jetzo  hie  mit  dißem  libell
alles  getrewlich  und  ohngefahrlich;  zue  wahrem  urkund  haben
wür  jetzo  gedachte  ober-  und  undervogt  und  ich  Wolf  von  Züllnhardt ­
  unßerer  bewilligung  und  bekräftigung  halben  auch  uff  under-20
  thönige  und  fleißige  pitt  der  obgenanten  schulthaiß,  haimbürgen
und  gerichts  zue  Gerattstetten  unßer  angeboren  und  aigen  innsigell
  hieran  gehangen,  doch  hochermeldten  unßerm  gnädigen
fürsten  und  herrn  dann  ihro  fürstlichen  gnaden,  deßgleichen
mir  Wolffen  von  Züllenhart  an  meiner  der  enden  habenden  ober-25
  herrlich-  und  gerechtigkeit  ohne  schaden.  Geben  uff  den  17.  tag
des  mouats  Septembris  alß  man  von  der  gebürt  Christi  unßers
lieben  Herrn  und  Hailands  zalt  1576  jahr.

2.  Aichelberg  und  Stetten  i.  R.
Aichelberg  auf  dem  Schurwald,  aus  einem  vorderen  und
30  einem  hinteren  Weiler  bestehend,  17,3  km  westsüdwestlich  von
Schorndorf,  j.  OA.  Schorndorf,  gehörte  als  ellivangen’sches
Lehen  im  15.  Jahrhundert  den  wiirttembergischen  Truchsessen
von  Stetten,  seit  1507  den  Thumb  v.  Neuburg  (s.  Unter-Boihingen),
seit  1603  den  Herrn  von  Holtz  zu  Alfdorf  (j.  OA.  Welzheim),
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