Volltext : Das Remstal, das Land am mittleren Neckar und die Schwäbische Alb (2)

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wie  der  gebrauch  in  beriiertem  flecken  ist,  fiirderlichen  ergehn
und  volbracht  werden  und  hiemit.  dein  schultheisen  und  allen
underthonen  dises  fleckens,  die  sollichen  todtschläger  und  uffrüerer
sehen,  hören  oder  darzu  ervordert  werden,  bevohlen  und  gebotten
sein  (soll),  das  sie  demnächsten  zulaufen,  die  uffruoren  und
romoren  nach  dem  besten  vermögen  helfen  stillen  und  die  oder
dieselben,  so  todtschlag  gethun  oder  etlich  personell  uf  den  tod
verwundt  weren  oder  sonst  hert  verwundt,  dieselben  thäter
handhaben,  gefengklich  annemen  und  der  oberkeit  überantwurten,
10  damit  der  oder  dieselben  nach  Verhandlung,  wie  sich  gebürt,  alß
obsteet  gestraft  werden,  so  der  Schultheiß,  die  underthonen  und
inwohner  das  nit  thäten,  sonder  sich  langsam  und  gar  ungehorsam
erzeigen  oder  dem  thäter  furschub  und  uffenthalt  geben  und  hinweg ­
  helfen  würden,  die  sollen  der  gebür  nach  gestraft  werden.
15  So  aber  der  thäter  über  allen  angekerten  vleiß  entlauft  und
nit  bedretten  wurt,  soll  nichtdestoweniger  zu  derselben  leib,  leben
und  güetern  diser  oberkeit  gebruch  nach  rechtlich  fürgangen,  ire
der  ußgedrettene  giieter  vermög  der  urtel  zu  der  oberkeit  handen
durch  den  amptman  eingezogen  werden  und  so  der  oder  dieselben
20  thäter  hernach  begriffen,  dasjenig,  so  mit  recht  erkendt  und  gesprochen ­
  wurde,  an  irem  leib  und  leben  volnzogen  werden.
Von  getrengter  gegenwöhr  und  entleibung.
21.  Wa  aber  einer  auß  gedrungner  noth  und  gegenwöhr  oder
andern  mercklichen  gnugsamen  Ursachen  halben  ainen  todtschlag
25  beging  und  darüber  des  rechten  gewarten  wollt  und  darob  betretten
wurt,  das  er  dem  statt  thun  muesste,  dem  oder  demselben  solle  es
nach  vermög  der  kaiserlichen  rechten  und  diser  oberkeit  gebrauch
nach  wie  sich  gehurt  ergehn  und  ervolgen.
Wie  es  im  fridnemen  und  gebieten  gehalten  werden  soll.
3n  22.  Sovil  dann  das  frid  bieten  und  frid  nemen  belangt,  will
ich,  wan  sich  zwischen  partheien  spenn  und  irrung,  es  sei  mit
zancken,  trewworten  oder  wercken,  das  demnach  ein  jeder,  so
gegenwürtig  ist,  das  sicht  oder  hört  oder  darzu  ervordert  würt,
verner  unrat,  so  sonsten  daruß  ervolgen  möcht,  verhüeten  und
35  die  partheien  von  einander  zu  bringen  understehn  und  sich  doch
selbst  nit  in  gevarlichen  derwegen  begeben,  das  er  von  fridnemen
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