Volltext : Das Remstal, das Land am mittleren Neckar und die Schwäbische Alb (2)

Kloster  Zwiefalten 1 ).

Das  eigentliche  Klostergebiet  des  1089  von  zwei  Grafen
von  Achalm  gegründeten,  im  Jahr  1802)03  säkularisierten
Klosters  Zwiefalten,  27,8  km  südlich  Münsingen  im  Tal  der
Ach,  bestand  (nach  Ang.  der  OA.B.  Münsingen  S.  843)  aus  5
23  Dörfern,  davon  14  (Aichelau,  Aichstetten,  Baach  mit  Attenhofen, ­
  Emeringen,  Gauingen,  Geisingen,  Gossenzugen,  Huldstetten, ­
  Oberstetten,  Pfronstetten,  Sonderbuch,  Tigerfeld,  Wilsingen, ­
  Zwiefalten  nebst  den  Höfen  und  Weilern  Masshalderbuch
  Gde.  Ödenwaldstetten  und  Oberwilzingen,  Wimsen  und  io
Schloss  Ehrenfels  Gde.  Hayingen)  im  j.  OA.  Münsingen,
7  (Bedungen,  Dmigendorf,  Dürrenwaldstetten  mit  Olmhülben,
Ittenhausen  mit  Ensmad,  Mörsingen,  Upflamör,  Zell)  im  j.
OA.  Riedlingen,  2  (Kirchen  mit  Mühlen  und  Schlechtenfeld,
Lauterach  mit  Neuburg  und  Reichenstein)  im  j.  OA.  Ehingen  15
liegen.  Die  volle  Anerkennung  der  Reichsunmittelbarkeit  seitens ­
  Württembergs  erlangte  das  Kloster  noch  im  Jahr  1750
durch  Abtretung  seiner  Rechte  und  Güter  in  zahlreichen  ivürttembergischen
  Orten.
I.  Ordnung.  20
1479.
Aus  einer  Pergamenthandschrift,  Gr.-Folio,  3  S.,  im  Staatsarchiv.  Am
lland  unten  und  oben  und  am  Schluß  sind  zu  einzelnen  Artikeln  durch  Zeichen
eingewiesene  Nachträge  von  einer  Hand,  und  zwar,  ivie  sich  aus  dem  Überschrieb
„Sebastian“  über  „Jörg  abbt“  am  Eingang  ergibt,  aus  der  Zeit  des  Abts  Sebastian  25
(1614—1538);  dieselben  werden  in  den  Anmerkungen  mit  dem  Vermerk  a(m)  K{ande):
mitgeteilt.
Inhalt:  1.  Sturm  läuten.  2.  Aufruhr.  3.  Sich  nicht  entfremden.  4.  Ungenossenehe. ­
  5.  Beihilfe  zum  Entfremden.  6.  Knechte.  7.  Beherbergen  Fremder

')  S.  die  ausführliche  Geschichte  des  Klosters  in  der  OA.B.  Münsingen,
1912,  S.  782  ff.
            
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