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Erstes Kapitel. § 4.
bezeichnen wollen, ist offenbar gleich obigem Ausdruck, dividiert
durch 0:
1 2 e~ am (am) M+1
K o~~ a 1-2 ■■■ M
(1)
In ganz analoger Weise ergiebt sich auf Grund der Formel (7)
des § 1 als Wert des mittleren quadratischen Fehlers des Mittelwertes
in der Ausdruck
(2)
Letztere Formel besagt, dafs der mittlere quadratische Fehler eines
Mittelwertes, welcher aus mehreren Versuchsserien gewonnen ist, der
Quadratwurzel aus der Zahl dieser umgekehrt proportional ist und sich
daher mit wachsender Zahl der Versuchsserien der Grenze 0 nähert.
4.
Im Vorhergehenden ist gezeigt worden, in welcher Weise und
mit welchem Grad der Genauigkeit der numerische Wert der mathematischen
Erwartung von x gefunden werden kann. Es gilt nunmehr
eine analoge Betrachtung hinsichtlich des mittleren quadratischen
Fehlers von x anzustellen.
Es giebt zwei verschiedene Methoden, einen angenäherten Wert
der gesagten Gröfse zu bestimmen, deren exakter Wert, wie ihn die
Formel (7) des § 1 liefert, wegen der Unkenntnis von in, nicht berechnet
werden kann.
Die erste oder die indirekte Methode besteht darin, in der
erwähnten Formel die Unbekannte m durch ihren wahrscheinlichsten
Wert, also durch m', zu ersetzen, und man erhält
e {x) — Ym'.
(1)
Die zweite oder die direkte Methode geht von der Begriffsbestimmung
der Gröfse
«0*0 = ]/(0 — w*) 2 w 0 + (1 — m) 2 w 1 + (2 — nifw 2 + • • •
unmittelbar aus. Die unbekannten Wahrscheinlichkeiten w 0 , w lf tv 2 ...
ersetzt man durch ihre aus der Erfahrung gefundenen wahrscheinlichsten
Werte iv 0 ', w\' t w 2 . .., welche sich in der Bezeichnungsweise
des § 2 so darstellen:
Als Ausdruck des nach der direkten Methode berechneten mittleren
quadratischen Fehlers von x erhält man also