Full text: Abhandlungen

  
Anmerkungen. 171 
  
   
1 
Letzteres se 
aus, und ich bezeichne mit % 
gekommen tzte ich dabei als isotrop vor- 
die Geschwindigkeit seiner 
;wegung gegen das Koordinatensystem, in bezug auf welches 
die Fortp ng des Lichtes untersucht wird, mit py, die Kom- 
ponente dieser Geschwindigkeit nach irgend einer Richtung h, 
i ße der Fortpflanzungsgeschwindigkeit des 
in dem Mittel für den Fall der Ruhe. Zur Verein- 
  
  
  
  
  
      
     
  
  
A die G 
    
nehme ich an, daß sowohl der Äther als auch die 
ponderable Materie, die das Mittel l enthält, die genannte Ge- 
y haben. Wollte man verschiedene Bewegungen 
  
‚ss Äthers und der Materie voraussetzen, so hätte man nach der 
lernen Lichttheorie mit dem sogenannten von Fresnel herrüh- 
n Mi itführungskoeffizienten (vgl. Anmerkung 18) zu rechnen. 
ı den Einfluß der Bewegung des Mediums kurz 
ken, bemerke ich, daß sich eine Änderung einer 
mmer durch Angabe von Richtung und Größe eines 
ektors darstellen läßt. Man kann nämlich, wenn a 
velche Richtungen sind, immer dadurch von der 
Ir Zwei rgehen, daß man einen Vektor, der die 
g a und die Länge Eins hat, mit einem passend ge- 
Vektor zusammensetzt, den wir dann den »ablenken- 
ktor« nennen wollen. Hat man es mit unendlich kleinen 
sänderungen zu tun — und dies gilt in den sogleich 
htenden Fällen, sofern man von Größen absieht, die 
rat des Verhältnisses zwischen den Geschwindigkeiten 
y und A proportional sind —, dann gilt der Satz: Wenn man 
die Richtung b aus der Richtung a mittels des ablenkenden 
ektors £ ableitet, so führt der diesem gleiche und entgegen- 
‚setzte ablenkende Vektor — £ von b auf @ zurück. 
Der Untersuchung der Lichtfortpflanzung in dem. bewegten 
Medium kann man die bekannte Huygenssche Konstruktion für 
die sukzessiven Lagen einer Welle zugrunde legen, wobei wir 
Jetzt zu beachten haben, daß die elementare Welle, die sich 
oh kleine n Zeit dt um einen Sc ‚hwingungsmittel- 
  
  
    
     
  
  
  
  
  
    
  
    
  
  
  
  
in 
  
punkt ‚ildet, eine’ Kugel vom Radius Adt ist, deren Mittel- 
punkt Q ge funden wird, wenn man P um die Strecke PQ — 
dt - y verschiebt. 
Siehe meine Abhandlungen über theoretische Physik, Leip- 
07, Ba. I, 8.395, und auch Z. R.'o. Oppoker, Erdbewegung 
und Äther, Ann. d. Phys. 8 (1902), S. 898. 
**) Deutsche Buchstaben sollen: Vektoren, lateinische skalare 
Größen bedeuten. 
  
   
  
  
 
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.