Title:
Augsburg, Bd. 9
Creator:
Roth, Friedrich
Shelfmark:
2G 5003(2)-34
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1545034070410_34/55/
Vorred 
41 
hundert! vnnd Glich jar bapir zugelegt wordenn ist, domit die ord- 
nung, wie sy in disem buch angefangen, ausgesieret werbt, also das 
es inn ainem stettenn prauch gehaltenn verdt, nämlich wann die zeyt 
der wählt inn diser Statt Augspurg altem, zunfftlichen geprauch nach 
5 virgett, das alsdann new vnnd altt zunftmaister, die zwenn Rath- 
gebenn sampt dem Richter vnnd volgens die vberigen acht zwelffer 
hernach gesetztt werden sollen, innmasenn, als es jetztt vonn ansanng 
der zunfsten bis aufs dise zeytt ausgefiertt wordenn ist. zudem soll 
auch, was wichtigs im Rath alhie, auch was [6 b] bey ainer Zunfft sich 
i» zutregtt, Gkent vnnd beschlosenn wirdtt, durch die Herren zunfft- 
maister jedes jars angefangner ordnung nach darein verzaichnet vnd 
beschryben werden soll,» darmit alle fach inn künsftig Zeytt nicht ver- 
fallenn vnnd die zunfsten sampt vnserer zunfft gepreuch vnnd ord 
nung bester bas mit nutz, fridtt, Lieb vnnd Genn inn irem wesenn 
beleibenn mögenn. das dritt taill dises Puchs ist gerichtet! aufs die 
Herren Burgermaister, das die, so vill derenn aus der Gberenn zunfft 
vonn weberen zu Burgermaistern Gwelett, darein beschribenn vnnd 
ire Personen vnd wapen conterfectisch gemacht!, auch sampt den 
namen vnd jartzal laudt angefangner ordnung in künsftig Zeit! nach- 
2o ainander gemacht werden sollen, welchem dan sein mas mit bapir 
zugelegt! worden ist, domit solche ordnung stattlich gehalten werden 
mag, des alles zu lob, G vnd nutz gemainer Zunfft raichett vnnd 
gedeihet! vnd auch dises Puch darvmbe gemachet worden ist. der 
allmechtig, Ewig, giettig gott welle allen vnd jeden guthertzigen, 
rs so die Bürgerliche vnnd zunsftliche Regierung von gantzen hertzen 
lieben, zu der himelischen freydt vnd Regierung verholfen sein [welle], d 
amenn! 
I. Teil 
[8a] Wiewol ich- aus lieb und freundtschaftlicher-» naigung, so ich zu 
so den erbern zünften trage, feer großen lust hette, dis mein fürgenomen 
werck, so der erberen zunst von Webern zu lob und ehren dienen und 
raichen soll, etwas weiters und diefers im ansang zu erholten«: dieweil 
und aber alle gar uralte antiquiteten und geschichten diser des Hailigen 
reichs statt Augspurg das erber handwerck von Webern in allen stücken 
a) „soll" als Wiederholung wäre zu streichen. d) Ebenso „welle". o) Der ganze 
Absatz in d durchstrichen. <!) sreuntlicher. e> Hdschr.: „zu erhallen Vorhabens were".
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.