Title:
Praktischer Unterricht in der Feuerwerkerkunst für Dilettanten und angehende Feuerwerker oder Vollständige Anweisung alle Arten von Land-, Wasser- und Luftfeuerwerken, sowie auch Feuerwerke zu Luftballons, auf Theatern und zu Kriegsbedürfnissen zu verfertigen, aufzustellen und abzubrennen
Creator:
Ruggieri, Claude-Fortuné Hartmann, Friedrich J.
Shelfmark:
1B 263
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1549874762050/66/
so 
der Zapfen. Ueber den Unterschied dieser drei Dinge s. d. Art.: Ei 
sen, Zapfen, Achse. 
(Fig. 30 ist das Holzwerk der roticenden Sonne; die Speichen 
werden wie bei einem Rade in die Nabe gesetzt, in welche man zu 
dem Ende so viele Löcher bohrt, als man Speichen einsetzen will. 
Fig. 4. ist ein Speichen oder Takel mit Schraube, und die Schraube 
ist nöthig, damit sich die Speichen bei der Rotationsbewegung nicht 
von der Nabe trennen, wenn nämlich kein Ring vorhanden ist, wie 
bei (Fig. 5.), wo die Speichen in das Rad (Fig. 1.) eingesetzt werden 
sollen. (Fig. 6.) ist eine über dem Holzwerke (Fig. 3.) construirte 
Sonne; sie hat communicicende Raketen, und kann angezündet wer 
den, sobald sie auf die Axe oder das Eisen (2. XIII.) gesteckt ist. 
Die Axe hat an dem einen Ende eine Schraubenmutter (7. XIII.), 
und am andern eine hölzerne Schraube, die man in einen Ständer 
oder Sparren einschraubt (1. u. 2. XVII.). Fig. 7. XI. ist ein ab 
schüssiges Takel, denen ähnlich, die man in (1. XI.) sieht, und von 
denen dieses Rad sechs aufnehmen kann. Die Eonstruction der 
Nabe (2. XI.) hat man wohl zu beachten, und alle andern Naben 
eben so einzurichten, um im Nothfälle einem dahinter liegenden 
Stücke das Feuer mittheilen zu können, wovon ein Weiteres im 
Artikel: pyrische Stücke, nist der dickste Theil der Nabe, in ihn 
werden die Löcher zur Aufnahme der Speichen gebohrt, b ist ein 
Ring, gegen welchen sich eine kupferne oder eiserne Büchse legt (vergl. 
den Uebergang von einem drehenden Feuer zu einem festen, im Ar 
tikel: pyrische Stücke), c ist der Theil, der in diese Büchse greift, 
tl ist das eine Ende der Nabe; vor die Enden werden kupferne Ringe 
oder Ringe aus Eisenblech befestigt, erstere sind jedoch vorzuziehen, 
weil sie fester sind. Ein solcher Ring oder eine Scheibe ist eine 
runde Platte von der Größe eines LaubthalerS, größer oder kleiner 
nach der Größe des Stückes 6; sie dienen dazu, die Axe und das 
Holzwerk von einander entfernt zu halten, um die Reibung zu ver 
hüten, das Loch in dem Ringe muß folglich kleiner sein, als das 
in der hölzernen Nabe. Das Loch muß also nur ein wenig größer 
sein, als die Axe dick ist, denn in beiden Fällen, wo dies Loch größer 
oder kleiner ist, geht die Drehung nicht gut von stakten. Uebrigens 
ist der Durchmesser dieses Ringes so groß, als der Durchmesser des 
Stückes ä. 
§. 69. Rotirende Räder. 
Die rotirenden Räder sind große Sonnen, deren Diameter 
man beliebig vergrößert (1. u. 10. XI.). In Fig. 10. ist der Dia-
        

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