Die Leuchtkugeln. 127
III. Gelbe SriUailtslitzc.
.V. Hellgelber Satz.
Kaliumchlorat 42
Schwefel ........ 7
Kohle 23
Eisen ......... 23
Fichtenharz 2
Soda, verwittert ..... 4
B. Goldfarbiger Satz.
Kaliumchlorat <;o
Schwefel 10
Kohle 30
Salpeter 10
Natriumoxalat .... . . io
Fichtenharz 10
XVI
Die Leuchtkugeln.
Unter Leuchtkugeln versteht man in der Pyrotechnik kugelförmige
Massen von Sätzen, welche mit sehr schön gefärbter
Flamme brennen und aus Hülsen, welche mit einem Leuchtoder
auch einem Brillantsatze geladen sind, hervorgeschleudert
werden. Da die Leuchtkugeln eben dazu bestimmt sind, sich
durch große Licht- und Farbenintensität von der Flamme der
Leucht- oder Brillantsütze besonders abzuheben, so darf man
mit jenen Präparaten, welche den Sätzen ihre eigenthümliche
Färbung ertheilen, nicht kargen, sondern muß im Gegentheile
so viel von diesen Präparaten zufügen, als erforderlich ist,
um die intensivste Färbung der Flamme hervorzubringen.
Wie schon der Name besagt, haben die in Rede stehenden
Feuerwerkskörper eine kugelige Form, welche ihnen durch