Full text: Neubauten und Concurrenzen in Österreich und Ungarn : Organ für d. Hochbaufach u. seine Interessenten, II. Band (1896)

    
    
  
      
    
    
     
    
    
  
    
   
   
   
  
   
  
   
    
    
  
  
   
    
    
   
   
   
  
   
    
  
  
   
    
   
  
   
  
    
   
    
    
  
   
   
   
  
    
   
  
  
   
   
  
  
   
   
   
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
   
  
  
  
  
    
Nr. 2. 
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Neubauten und Concurrenzen in Oesterreich und Ungarn. 
  
   
    
    
Seite 16. 
‚issance-Charakters bei freien und länd- 
italienischen Ren: 
abfinden müssen, 
lischen Ziegeldächern 
Ueber Aufforderung der Sparcassadirection wurden die 
fen und demselben auf Grundlage derselben 
führen die Bau- und. Zimmermeister 
fertig und unter Dach 
Architekturmotive zeigen eine glückliche Ausbildung des 
lichen Bauwerken, welche sich schon mit den hohen nOrC 
Tafel 15. Sparcassagebäude in Sternberg. 
das Gebäude vom Architekten F. Gartner in Wien entwor 
auleitung übertragen. Die -Bau- und Zimmermannsarbeiten 
Pläne für 
wurde das Gebäude noch im Vorjahre im Rohbaue 
die Ausführung und B 
Gebrüder Veth wm Sternberg aus, und 
    
    
      
    
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2, Stock. 
1. Stock. 
Parterre. 
Grundriss des Sparcassagebäudes in Sternberg. 
ı Patentflachziegeln eingewölbt, die Facade theils. in Stein,  theils 
Die Niederdruckdampfheizung und die Wasserleitung ist von der 
Beleuchtet wird die Sparcassa elektrisch und mit 
; mit Ludwig’scher 
latten hergestellt. 
Gas- und Wasserleitung ausgeführt. 
gebracht. Dasselbe ist durchaus 
in gelben Facadeverkleidungsp 
Wiener Actiengesellschaft für 
allen sonstigen Neuerungen ausgestattet. 
Tafel 16. Villa Egger-Schwarz, Stadtwäldchen-Allee 24, Budapest. Architekt Sigmund Quittner m Buda- 
estreckte Form des Grundstückes, das bei einer Tiefe von 50 Klaftern eine Gassenfront von 
nur 12” hat, sowie durch die Bauvorschrift, wonach an jeder. Grenze mindestens 3 »z unverbaut bleiben müssen, 
war. die Hauptform_ des Grundrisses im Grossen und Ganzen bestimmt. Hiezu lzamen .die ziemlich grossen Raum- 
bedürfnisse der Bauherren, wonach im Hochparterre eine aus 8 grossen Wohnräumen bestehende Wohnung in 
bequemer Verbindung mit den im SOU- 
terrain befindlichen Nebenräumen, ferner 
im 1. Stock eine aus 7 Wohnräumen 
bestehende selbstständige Wohnung 
sammt entsprechenden Nebenräumen 
angeordnet werden sollte. Hiezu kam 
noch der Wunsch, dass die Hoch- 
parterrewohnung durch einfache Thei- 
lung der Vorhalle — ohne Weiteres — 
in 2 selbstständige Wohnungen getheilt 
werden. könne, und dass auch für diese 
in entsprechender Verbindung die Neben- 
räume im Souterrain vorgesehen werden. 
Schliesslich sollte die Haupttreppe mit 
der unteren und oberen Vorhalle in 
eine solche. Verbindung gebracht werden, 
um sie bei festlichen Gelegenheiten Zu 
einer Halle. vereinen, für gewöhnlich 
aber abschliessen zu können. Bei der 
ganzen Anlage wurde, bei. allem. Com- 
pest. Durch die langg 
  
  
  
  
  
   
   
   
   
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fort nach . Innen, jeder überflüssige EDEN 
Luxus vermied Zu all’ dem kam FO 
„uXus mieden. Zu all‘ dem Ka N SUEMEI akt. Ua 
noch das Bestreben, den Innenräumen 
eine abwechslungsreiche Form zu geben und im Aeussern‘ mit möglichst einfachen Mitteln eine ruhige, vornehme 
Gesammtwirkung Zu erzielen... Die Facaden sind in Putz hergestellt, nur einzelne Säulen etc. sind. aus. Stein. Die 
Veranden werden im Winter mit Glaswänden geschlossen und sind in die Dampfniederdruckheizung, welche das 
sanze Haus beheizt, einbezogen worden. Bauzeit: September 1894 bis Juli 1895. Baukosten exclusive Grundstück 
jer der Quadratmeter auf 116 fl. 
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circa 60.000. fl. Die. bebaute Fliche beträgt 517 7°, es stellt sich. dal 
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Verantwortlicher Redacteur : Ing 
Herausgeber und Verleger: 
  
  
  
  
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