Volltext: Neubauten und Concurrenzen, V. Band (1899)

  
    
  
  
     
   
   
   
   
  
    
    
    
   
     
   
    
    
   
  
    
  
   
   
   
    
    
   
  
   
     
Zur gefälligen Beachtung! 
dem vorliegende EN hexchliencon die Shas und Goncurrenzen" ibren fünften Jahrgang. Sie haben 
in diese its] | i alle jrwartung viel neue Freunde erworben. Es ergab sieh di 
bei Zeitschriften recht ungewöhnliche Nothwendigkeit gegen Mitte des abgelaufenen Yahoz: ves ei g 
bedeutende Erhöhung der an sich schon betrüchtliehen, bisherigen Auflage vorzunehmen ind her Nach 
druck der damals bereits vorliegenden Hefte herzustellen. Belegt dies unzweifelhaft dass die Darbietu ae A 
des fünften Jahrganges Beifall fanden, so haben die Herausgeber in einem so erfreulichen Anreichen wor 
allem den Sporn vefühlt, in der Folge noch Besseres, Vollkommeneres zu bringen. 
: Dies T n wes Neh pairs beginnenden Jahrgang schon &usserlieh durch beträchtliche Vergrösserung des 
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Eme s un A "e m Uns pi nig mit reichem Bildschmuek bedaehten und stets mindestens vier Seiten füllenden 
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Textbeilage. H erstellung der bbildungen, sowie bei Papier und Druckausstattung kommt das Beste in Anwendung 
das die modern Technik zu leisten vermag. : 
Der Inhalt wird mit dem Aeusseren gleichen Sehritt halten. Aueh er soll nur Bestes bieten und dieses vorur- 
theilsfrei ausgewählt; ohne einseitigen Standpunkt, aber in vollem Erfassen des Geistes der Kunst von heute 
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Auch das Sehaffen im Kunstgewerbe w ird viel Berücksichtigung finden, weil ihm der Architekt heute nüher steht 
  
als zu irgend einer Zeit vorher. 
Dem gegenwürtigen Umfang der Zeitschrift entsprieht seit Langem nieht mehr ihr Namen. An seine Stelle tritt 
nunmehr der bisherige Nebentitel 
« ARCHITEKTONISCHE MONATSHEFTE. * 
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Mög liese die gleiche Gunst gewinnen, wie Se den. „Neubauten und Coneurrenzen" so reich gewährt wurde. 
Die Herausgeber. 
  
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Tafel 89. 
vohnhaus in Floridsdorf. 
Architekt FRIEDR. DIETZ von WEIDENBERG 
in Wien. 
  
Für die Grundriss-Disposition waren in erster Linie die hiesigen 
Wohnunes- und Parzellirungsverhältnisse massgebend. Dementsprechend 
  
  
wurden 
Küche angeordnet. 
rchwegs kleine Wohnungen von höchstens zwei Zimmern und 
üuser im Grundriss gleich durchgeführt sind, 
      
   
   
  
Obwohl beide 
wurden doch die Facaden verschieden gestaltet, um einer Monotonie 
des Gesammteindruckes vorzubeugen. Bei der Durchbildung der Facaden 
musste mit grösster Sp rsamkeit unter Vermeidung jeglicher Bildhauer- 
arbeit vorgegangen werden. Der ganze Schmuck besteht in einem 
gemalten Fries. Die Kosten beider Häuser sind mit 32.000 fl. 5. W. (Grundriss zu Tafel 89.) 
präliminirt. 
ST Tafel 90. 
Landhaus Brandt in Gross-Lichter- 
felde. 
Architekten MEIER & WERLE in Berlin. 
Mit diesem zur Vermiethung bestimmten Land- 
haus wurde beabsichtigt, den Nachweis zu liefern, dass 
es auch bei solchen möglich ist, ihnen bei Wahrung 
mässiger Miethspreise eine künstlerische Ausstattung 
zu geben, wie sie in Werle’s bekannten Werken „Das 
vornehme deutsche Haus“ und „Ein malerisches Bürger- 
heim“ angeregt wird, und derart auch Miethhäusern 
ein intimes Gepräge zu verleihen. 
Die / Baukosten betrugen 60.000 Mk, wobei die 
Aussenseite des Gebüudes in Putz und Rathenower 
Verblendsteinen ausgeführt wurde. Die Verfasser legen 
bei ihren Sehopfungen auch ein .Hauptgewieht darauf, 
dass ihre baulichen Schopfungen in enger Weehsel- 
beziehung zu der landschaftlichen Umgebung stehen 
und aus ihr nothwendig abgeleitet erscheinen. Dieses 
Streben wird besonders deutlich an zwei weiteren Ent- 
studiren sein, welche wir in Kurzem ver- 
  
  
   
würfen zu 
(Grundriss zu Tafel 90.) öffentlichen. 
a SCHÜ il 
CARL SCHLEICHER & SCHULL in Diiren (Rheinland), BAUM- 
WP Diesem Hefte liegt je ein Prospect der Firmen 
KHAUS' Verlagsbuchhandlung in Leipzig bei, auf die wir besonders 
GARTNER's Buohhandlung in Leipzig und F. A- BROC 
aufmerksam machen. 
  
  
    
  
  
  
  
   
  
 
	        

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