Title:
Einladungs-Schrift der K. Polytechnischen Schule in Stuttgart zu der Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Königs Wilhelm von Württemberg auf den 27. September 1853
Creator:
Müller, Chr.
Shelfmark:
verschiedene Signaturen
PURL:
https://digibus.ub.uni-stuttgart.de/viewer/object/1554117854977_J1853/9/
  
N 
| 
s 
| 
= 
m 
= 
- 
| 
MN 
B 
X 
= 
  
  
cos q' = 
Aus den Gleichungen (2) und (6) folgt: 
R 
Je mehr sich L der Null nähert, das heisst je länger die Kurbelstange im Vergleich zum Kurbelradius wird 
| 
desto genauer stimmt die Bewegung des Kolbens mit derjenigen der Projection des Kurbelzapfenmittels auf die Cylinder- 
| axe überein. 
| Für s — 0, das heisst, wenn die Kurbelstange unendlich gross im Vergleich zum Kurbelradius ist, ist die 
| Bewegung des Kolbens identisch mit derjenigen der Projection des Kurbelzapfenmittels auf die Cylinderaxe, und es 
entsprechen dann gleiche Kolbenwege S und S' gleichen Drehungswinkeln @ und g°. 
Zu Anfang und gegen das Ende des Kolbenlaufs stimmt die Bewegung des Kolbens nahezu mit derjenigen der 
Projection i überein; hingegen für Drehungswinkel von 90 Grad macht sich der Einfluss des Verhiültnisses der Lànge 
des Kurbelradius und der Kurbelstange am bemerklichsten. 
Da für ¢ = g' * S 7 S' und da ¢ mit S abnimmt, so ist für 
8 = § p < y 
Es ist demnach bei gleichen Kolbenwegen der Drehungswinkel, wenn der Dampf zwischen Kolben und Boden 
wirkt, kleiner, als wenn er zwischen Kolben und Deckel wirkt. 
| Durch Addition der Gleichungen (2) und (6) ergibt sich unter der Voraussetzung, dass 
4 
qq 
(S uS RU — 059) - +. 2 2 14 0 0e 0 ee + 42 MN 
das heisst : 
Für gleiche Drehungswinkel q und g* ist das arithmetische Mittel. der entsprechenden Kolbenwege S und S 
| demjenigen Wege gleich, welchen der Kolben bei demselben Drehungswinkel durchlaufen würde, wenn die Kurbelstange 
A unendlich lang im Vergleich zum Kurbelradius würe. 
Der Dampfeintritt in den Cylinder findet kurz vor jedem Kolbenwechsel statt. In diesem Moment ist nach Obigem 
die Bewegung des Kolbens von der der Projection i sehr wenig verschieden, und man darf desshalb für gleiche 
8 Kolbenwege S und 8‘ auch gleiche Drehungswinkel ¢ und q^ annehmen. 
  
Bei Beginn der Expansion sind gewöhnlich die Drehungswinkel schon so gross, dass der Eintritt der Expansion 
auf beiden Seiten des Kolbens bei gleichen Kolbenwegen auf bedeutend verschiedene Werthe der Drehungswinkel führt. 
  
 
        

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