Volltext : Einladungs-Schrift der K. Polytechnischen Schule in Stuttgart zu der Feier des Geburtsfestes Seiner Majestät des Königs Wilhelm von Württemberg auf den 27. September 1855 (1855)

 

—é 17 5+

Selten wird man jedoch in der Praxis eme so’ grosse Genauigkeit in Bezug auf die
Nuaneirung des Liehts verlangen. "Der Verfasser hat z. B. bei der Unterrichtsertheilung
in’ der ‘polytechnischen “Schule nachfolgende Tabelle unter der Voraussetzung gleich intensiver
 Tuschtône fiir ‘die erste Ueberarbeitung und ‘ebenfalls gleicher, aber schwicherer Tone

für die zweite und. dritte" Ueberarbeitung als vollkommen genügend erprobt.

"Tabelle für die Schattirung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

| Reihenfolge Reihen- Lichtseite. Schattenseite. Schlagschatten.
| der folge der unc
| Ueberarbeitungen. | Tone. Auslassen. | — Anlegen. Anlegen. Auslassen. Anlegen. | Auslassen.
1 Obis 6 | Nichts |6bis—0 | Nichts 0 bis 6 | Nichts
2 0 bis 5 | 5 bis 6 6 bis — 0 Nichts 0 bis 6 | Nichts
Erste 3 | Obis4 | 4bis6 |6bis—0 | Nichts | 0 dis 6 | Nichts
Ueberarbeitung. E 0 bis 3 | 3. bis.6 6 bis — 0 | Nichts 0 bis 6 | Nichts
5 | Obis2 | 2bis6 |6bis—O | Nichts | Obis6 | Nichts
6 0 bis 1 | 1 bis 6 6 bis — 0 Nichts 0 bis 6 Nichts
1 Obis= | = bis6 || 6bis—0 | Nichts 0 bis 6 Nichts
2 0bisll | Il bis6 || 6 bis —1 |— 1 bis—0ff O bis 6 Nichts
wii 3 0 bis 24 | 2! bis 6 |6bis —2 |—2bis—0| Obis6 | Nichts
Ueberarbeitung. 4 0 bis 3l 3l bis6 || 6 bis —3 |—S3bis— 0| 0 bis 6 Nichts
| b 0bis4i | 4i bis6 | 6 bis —4 |—4bis—0| 0 bis 6 | Nichts
[77g | 0bisbi|B5ibis6 |6bis—b —bbis—o0| Obis6 | Nichts
1 0 bis 6 Nichts Nichts |6 bis — 0| O0 bis6 | Nichts
^ 3 | 06 | Nichts | Nichts |6bis—0| Obisb | 5 bis6
on — $3 | obis6 | Nichts | Nichts |6bis— Of Obis4 | 4Dbis6
Ucberarbeitung. | 4 ||. 0 bis 6 | Nichts || Nichts |6bis— 0| 0bis3 | 3bis6
"5 | 0bis6 | Nichts | Nichts |6bis—0| Obis2 | 2bis6
— 6 | 0bis6 | Nichts | Nichts |6bis—O0| Obis1 | 1bis6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der: Ausdruck 4, weleher in der Rubrik ,Lichtseite* vorkommt, hüngt von der verhältnissmässigen
 Stärke der Töne bei der ersten und zweiten Ueberarbeitung ab. Wären
diese Töne vollkommen gleich, so wäre der Werth für n — 2, würe aber der Ton bei
der zweiten Ueberarbeitung nur 1, so stark als der Ton bei der ersten Ueberarbeitung,

so wire der Werth für n — m -- 1.

 
            
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