Full text: Jahres-Bericht der Königl. Polytechnischen Schule zu Stuttgart für das Studienjahr 1875-1876 (1875)

  
  
  
  
  
Personalbestand der Beamten und Lehrer. 
Die Schule zählt dermalen 24 Hauptlehrer, 22 Fach- und Hilfslehrer, 5 Repetenten, 7 
Assistenten, 15 Privatdocenten, zusammen 78 Lehrkräfte. 
Das Direktorium wurde im Schuljahr 1875/76 von Professor Dr. v. Zech bekleidet und 
wird zu Folge Höchster Entschliessung Sr. Königlichen Majestüt vom 6. Juni 1876 mit 
Beginn des nächsten Schuljahrs auf Oberbaurath v. Leins übergehen. 
Die an der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachschule neu errichtete Hauptlehrstelle 
für Zoologie und Anthropologie, mit welcher zugleich die Verpflichtung zu Vorträgen in der Zoo- 
logie und Seidezucht sowie zu mikroskopischen Uebungen an der Akademie Hohenheim ver- 
bunden ist, wurde vermöge Höchster Entschliessung Seiner Königlichen Majestät v. 18. Au- 
gust 1875 dem bisherigen Hilfslehrer für die genannten Fächer, Professor Dr. Gustav Jäger, 
gnädigst übertragen. 
Vermöge Höchster Entschliessung vom 18. August 1875 haben Seine Königliche 
Majestät dem Professor Kopp das Ritterkreuz I. Classe HöchstIhres Friedrichsordens zu ver- 
leihen geruht. 
Dieselbe Auszeichnung wurde dem Professor Laissle unterm 28. Januar 1876 zu Theil. 
Dem Professor Dr. v. Lübke ist durch Höchste Entschliessung vom 26. Mai 1876 die 
Erlaubniss gnädigst ertheilt worden, das ihm von Seiner Königlichen Hoheit dem Grossherzog 
von Hessen verliehene Ritterkreuz erster Klasse des Haus- und Verdienstordens Philipps des 
Grossmüthigen annehmen und tragen zu dürfen. 
Vermôge Entschliessung des K. Kultministeriums vom 10. März 1876 wurde der Unter- 
richt in der Baukonstruktionslehre für Ingenieure, zunächst für das Sommersemester 1876, dem 
Oberbaurath Binder übertragen. 
Dem Professor Reuschle wurde durch Entschliessung des K. Kultministeriums vom 
18. November 1875 für das Schuljahr 1875/76 ein Lehrauftrag für »neuere analytische Geo- 
metrie« und für »niedere Analysis« ertheilt, woneben er an einer Parallelabtheilung der zweiten 
mathematischen Klasse seinen früheren Unterricht in der descriptiven Geometrie fortzusetzen 
hatte. Für das nüchste Schuljahr wurde Reuschle's Lehrauftrag für »neuere analytische 
Geometrie« durch Verfügung vom 3. Juni 1876 erneuert und derjenige für niedere Analysis 
durch einen Auftrag für »hóhere Algebra« ersetzt. Der Parallelunterricht in »deseriptiver Geo- 
metrie« hórt am Schlusse des Sommersemesters 1876 auf. 
Dem Hilfslehrer Steindorff wurde durch Hóchste Entschliessung Seiner Königlichen 
  
 
	        

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