Full text: Jahres-Bericht des Königlichen Polytechnikums zu Stuttgart für das Studienjahr 1880-1881 (1880)

  
  
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‘st mit einem grossen und zahlreichen kleinen Thürmen, mit Giebeln, Hallen, Terassen im Uebermass ausgestattet. 
Die Dächer sind sehr komplicirt und wegen der grossen Plattform über den seitlichen Wirthschaftsriumen ohne Aen- 
derung kaum ausführbar. In künstleriseher Beziehung verdient das Projekt die würmste Anerkennung, insbesondere 
:der Schnitt und die perspektivische Ansicht des Aeusseren, welche mit erfreulicher Gewandtheit dargestellt sind.« 
Von diesen Arbeiten wurden 3 einer Auszeichnung für würdig erachtet und zwar wurden 
zuerkannt: 
der Preis: der Arbeit Nr. VI mit dem Motto: »Ein guter Schuss, eine gute That, sind gepriesen 
früh und spat«. 
Ihr Verfasser ist Adolf Schiedt von Stuttgart, seit Ostern. 1876 ausserordentlicher Studi- 
render der Architekturfachschule, ; 
ein zweiter Preis der Arbeit Nr. VIII mit dem Motto: »Einfach und konstruktiv»; 
ihr Verfasser ist August Mayer von Esslingen, seit Ostern 1880 ausserordentlicher Studi- 
render der Architekturfachschule, 
eine öffentliche Belobung der Arbeit Nr. X mit dem Zeichen einer »Scheibe mit Centrum«; 
ihr Verfasser war Rudolf Firgau von Hamburg, seit Herbst 1876 ausserordentlicher Studi- 
render der Architekturfachschule. (Firgau ist wenige Stunden vor der Preisvertheilung 
in Folge eines Unglücksfalles gestorben). 
Il. Von der Ingenieurfachschule 
war folgende Aufgabe gestellt worden: 
»Es soll eine eingehende Beschreibung der verschiedenen tachymetrischen Methoden und Instrumente unter 
Benützung der einschlügigen Literatur gegeben werden. 
Ferner sollen mit zwei dem geodütischen Apparat gehürenden, für tachymetrische Bestimmungen eingerich- 
teten Instrumenten (Messtisch und Theodolit) Untersuchungen über die Genauigkeit der erhaltenen Resultate, sowie 
über die mit jedem derselben erzielte Geschwindigkeit (durchschnittlicher Zeitaufwand für die tachymetrische Bestim- 
mung eines Punktes) angestellt werden.« 
Die Aufgabe blieb unbearbeitet. 
Ill. Die Maschinenbaufachschule 
hatte folgende im vorigen Jahr gestellte aber ungelüst gebliebene Aufgabe wiederholt: 
»Es wird verlangt eine erschüpfende Abhandlung über 
a) den Federregulator von Friedrich, 
b) » Cosinusregulator von Buss, 
c) » den hydroparabolischen Regulator von Stenberg 
and eine Kritik dieser Apparate. 
An die Abhandlung soll sich anschliessen die Konstruktion 
1) eines Federregulators mit Steuerung, 
2) zweier Regulatoren mit den unter b und c aufgeführten Systemen für eine und dieselbe Schiebersteuerung 
nach Guhrauer, sowie eine Vergleichung der Wirksamkeit der 3 konstruirten Regulatoren. 
Die Abmessungen der Steuerungs- und Regulirungstheile sind zu begründen.« 
Auch diessmal ist keine Arbeit eingegangen. 
Die Preisaufgabe der 
IV. Fachschule für chemische Technik 
verlangte : 
»die Darstellung und Untersuchung einer Reihe von Wolframprüparaten«. 
Auch diese Aufgabe blieb ungelóst. 
 
	        

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