Full text: Jahres-Bericht der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart für das Studienjahr 1895/96 (1895)

  
  
  
  
  
  
  
  
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diese Vergünstigung dann eingerüumt, wenn sich aus dem Prüfungszeugnis ergiebt, dass sie auch in 
der Botanik mit Erfolg geprüft worden sind. 
Infolge der Anstellung eines Hilfslehrers für Wasserbaufächer wurden die Vor- 
träge über Wasserversorgung, Städtekanalisation, Meliorationen und Stauanlagen in den Studienplan der 
Bauingenieurabteilung unter entsprechender Abänderung dieses Planes neu aufgenommen und eine 
Vorlesung über Wasserbau in den Studienplan der Maschineningenieure eingeschaltet. In dem Stu- 
dienplan für Hütteningenieure haben die durch das neue Diplomprüfungsstatut geschaffenen Verhält- 
nisse durch Einfügung der Markscheidekunst und Verschiebung einiger Vorlesungen in der Aufeinander- 
folge Berücksichtigung gefunden. 
Dem Ingenieurlaboratorium wurde, zunächst in widerruflicher Weise, die Bestellung eines 
wissenschaftlich gebildeten Assistenten gestattet. 
Wegen der Erstellung eines Gebäudes für das Ingenieurlaboratorium sind zurzeit Verhand- 
lungen im Gange, 
Auf Veranlassung des an der Technischen Hochschule bestehenden Kreisverbands der Ge- 
nossenschaft freiwilliger Krankenpfleger im Kriege wurden im Wintersemester 1895/96 durch Stabs- 
arzt Dr. Scherer 12 Studierende theoretisch ausgebildet, 
Das Rechnungsergebnis der Krankenkasse der Studierenden der Technischen Hochschule vom 
l. April 1895/96 stellt sich wie folgt: Einnahmen an Beitrügen der Studierenden 4468 J£, an Zinsen 
aus Kapitalien und Restmitteln 208 Æ 50 ^. Ausgaben für 17 Studierende in 342 Verpflegungs- 
tagen im Spital 2052 ./&, für ambulatorisch behandelte Studierende 1066 .4 50 ^ und für Medika- 
mente 673 . 01 4. Auf 31. März 1896 ist ein Reservefonds von 5206 Æ 19 ^ vorhanden, 
wovon 5195 .4 in 4prozent. Württemb. Staatsobligationen, Stuttgarter Stadtobligationen und Bank- 
guthaben verzinslich angelegt sind, 
Lehrmittel. 
An grösseren Lehrmittelanschaffungen sind aus dem letzten Jahr zu erwähnen: 
1) für die Geodätische Sammlung: Tachymeter , Cleps“ (mittleres Modell) von Salmoi- 
raghi in Mailand; Bussolen-Tachymeter von Breithaupt in Kassel ; Photogrammetrischer 
Theodolit von Ott in Kempten, dazu Ausmessungsapparat für die Platten von Ney 
in Berlin; Kleines Reise-Universal-Instrument von Heyde in Dresden ; Hôhenkreis (Nonien 
von 10” bis 5”) von Tesdorpf in Stuttgart; Universal-Reise-Theodolit mit Mikroskop- 
lupen über den Nonien von Hildebrand in Freiberg; Grôsseres Universal-Instrument 
mit Kreisen von 21 cm (Mikroskope 2”) von Breithaupt in Kassel; Transportables 
Passagen-Instrument von Tesdorpf in Stuttgart; Neue Kippregel (Normalkippregel) mit 
Normalmesstisch von Breithaupt in Kassel; Nivellierinstrument mit Vogler’scher Gefäll- 
Schraube von Rosenberg in Berlin; Registrierendes Aneroid von Richard Fréres in Paris. 
2) für die Sammlung für Mechanische Technologie: Modell des Plansichters, System Haggen- 
macher, sowie Modell der Seck'schen Griesputzmaschine, bezogen von Felix v. d. 
Wyngaert in Berlin. 
3) für das Physikalische Institut: Photographische Camera; Jamin'scher Interferential- 
Refraktor; Photographischer Vergrosserungsapparat; Quadrant-Elektrometer nach Mas- 
  
  
  
  
 
	        

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