Full text: Deutsche Konkurrenzen (1894/95, Bd. 4, H. 37/48)

Realschule in Altona. 
Aus dem Programm. 
Die in dem Lageplan mit „Bauplatz für Etagenhäuser‘‘ bezeichnete Fläche 
ibt reserviert, Falls die Gestaltung des Grundrisses und die.architektonische Aus- 
dung der Fassaden es wünschenswert machen sollten, ist es gestattet, die durch die 
iden Strassen gebildete Ecke mehr abzustumpfen, als in dem Lageplan angenommen 
rden ist. — Besonders hingewiesen wird auf die Bau- Ordnung der Stadt Altona, 
ren Bestimmungen innezuhalten sind. — Die Turnhalle ist in einem getrennt stehen- 
Gebäude unterzubringen. — Die Bedürfnisanstalten sollen nicht in dem Schul- 
iude untergebracht, können aber mit dem Turnhallengebäude zusammengebaut 
len, — Das Schulgebäude erhält voll ausgebautes Kellergeschoss, Erdgeschoss 
2 Obergeschosse. — Das Schulgebäude soll in den Stockwerken folgende Räume 
ılten: 14 Klassenzimmer, jedes mindestens von 41 qm Grundfläche; ı Zimmer für 
sık in der gleichen Grösse mit 3 Nebenräumen von je nicht unter 10 qm Grund- 
von welchen 2 unmittelbar mit dem genannten Unterrichtszimmer zusammen- 
en müssen, — Das physikalische Unterrichtszimmer darf nicht nach Norden 
I Zeichensaal von rot. 90 qm Grundfläche mit anstossendem Raum zur 
gung der Modelle etc, Ein Amtszimmer für den Direktor von 20—30 qm 
ıdfläche, mit Vorzimmer. 1 Konferenz- und zugleich Lehrerzimmer von ca. 
m Grundfläche; 1 Bibliothekzimmer von rot. 30 qm und ı Kartenzimmer 
20 qm Grundfläche; 1 Aula von rot. 160 qm Grundfläche. Die Wohnung 
Direktors mit 6— 7 Zimmern und den erforderlichen Nebenräumen; dieselbe 
11 die Grundfläche von 4 Klassenzimmern mit dem zugehörigen Korridor ein- 
ımen und soll so eingerichtet sein, dass sie im Bedürfnisfall leicht zu Klassen- 
mmern umgewandelt werden kann. I Pedellwohnung mit 3 Zimmern, Küche und 
Klosett und Kellerraum. Für jede Wohnung sowohl, als auch für die Schulräume ist 
getrennter Eingang zu schaffen. — Das Kellergeschoss soll von Fussboden bis 
ıssboden 2,60 m messen. — Die einzelnen Stockwerke sollen eine lichte Höhe von 
4,90 m erhalten; die Höhe der Aula ist den Grundrissverhältnissen derselben an- 
zupassen, — Die Unterrichtsräume dürfen nur von einer Seite beleuchtet werden; die 
Fenster des Zeichensaals dürfen nach Westen nicht über Nordwest, nach Osten nicht 
über Nordost hinaus liegen. Die Fensterflächen der einzelnen Unterrichtsräume sollen 
annähernd "5 der Grundfläche derselben betragen. — Das Turnhallengebäude soll 
einen Saal von rot. 230 qm Grundfläche und 2—3 Nebenräume von rot. 12 qm 
Grundfläche erhalten; sämtliche Räume erhalten Holzfussboden. — Das Gebäude soll 
vom Fussboden bis zur Traufe gemessen eine Höhe von 5,40 m haben. — Die Wahl 
des Baustils bleibt dem Verfasser freigegeben. Die architektonische Ausbildung der 
Gebäude ist zwar einfach, aber dem Zweck entsprechend würdig zu gestalten; Werk- 
steine können mit Rücksicht auf die gering bemessene Bausumme nur sehr beschränkte 
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