Full text: Deutsche Konkurrenzen (1900, Bd. 11, H. 121/132)

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Aus den Bedingungen. 
Zur Erlangung geeigneter Entwürfe für die an der Münchener 
Strasse, zwischen Nürnberger und Münchener Platz, sowie an den an- 
schliessenden Platz- und Strassenteilen, beiderseitig zu errichtenden 
Neubauten, deren Frontlängen im beigegebenen Dismembrationsplane 
nach Metermafs bezeichnet sind, wird von der Dresdner Bau- Gesellschaft 
eine Preisbewerbung eröffnet. 
Für die Bebauung gelten die allgemeinen baupolizeilichen Be- 
stimmungen für die Stadt Dresden und insbesondere das zum Bebauungs- 
plane Altstadt - Südwest gehörige Ortsgesetz vom 14. April 1899. 
Die Häuser sollen vornehmlich Wohnungszwecken dienen. Die 
Erdgeschosse sind dergestalt auszubilden, dass sie ganz oder teilweise 
jetzt oder zukünftig zu Geschäftszwecken verwendet werden können. 
Der Raum eines Geschosses kann nach der Grösse des Hauses 
und der Lage der Wohnungen für ein, zwei oder drei Wohnungen mit 
Wirtschaftsgelassen eingerichtet werden. 
In den oberen Geschossen empfiehlt sich die Anordnung kleinerer 
Wohnungen (3 bis 4 Wohnzimmer mit Nebengelass). 
Auf direkte Beleuchtung und Lüftung der Vorzimmer, Vorräume 
und Korridore wird besonderer Wert gelegt. 
Zu jeder Wohnung ist ein Abort anzulegen. 
Die beigegebene Grundplanzeichnung soll unmafsgeblich eine 
übliche Einrichtung Dresdner Miethäuser darstellen. 
Die in den Plänen eingeschriebene Höhenlage der Münchener 
Strasse beträgt am Nürnberger Platz 134,42 m über Null, am Münchener 
Platz 1309,46 m über Null. 
Die Gebäude dürfen Erdgeschoss, zwei Obergeschosse und Dach- 
geschoss für Wohnungszwecke erhalten; das letztere Geschoss muss 
deshalb eine Neigung von 70 Grad besitzen. 
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