Full text: Deutsche Konkurrenzen (1900, Bd. 11, H. 121/132)

  
  
  
  
des Ausschreibens hin von einer Prämiierung überhaupt hätte Abstand genommen 
werden können. In Anerkennung des Wertes der Architektur und der Grundrisse 
jener vier Entwürfe beschliesst es aber, eine Preisverteilung vorzunehmen und für 
diese die letzteren in Aussicht zu nehmen. Hierbei hält das Preisgericht die Be- 
wertung dieser einzelnen Entwürfe für dazu angethan, von dem in No. 5, Absatz 2 
der Allgemeinen Bedingungen des A sschreibens vorbehaltenen Rechte Gebrauch zu 
machen, eine anderweite Verteilung der ausgesetzten Summe von 7000 M. eintreten 
zu lassen und zwar unter Auswerfung von 4 Preisen im Betrage von 3000 M., 2000 } 
und zweimal 1000 M. und empfiehlt, den Preis von 3000 M. dem Ver 
Entwurfs mit dem Kennwort „,Wettin‘“, von 2000 M. mit dem Kennwort „„Antiqui- 
fäten‘‘, von je 1000 M. mit dem Kennwort „Der Vaterstadt“ und „Bringe Glück‘“ 
zuzuerkennen. 
Bei der alsdann in Gegenwart der Herren Preisrichter erfolgten Eröffnung der 
die Kennworte enthaltenden Briefumschläge ergaben sich als Verfasser des Entwurfs 
mit dem Kennwort „, Wettin‘‘;: Fritz Hessemer und Johannes Schmidt, Architekten, 
München; mit dem Kennwort „Antiquitäten“: F. Berger, Architekt, Stettin; mit 
dem Kennwort „Der Vaterstadt‘;: Max Lindemann, Architekt, Dresden, und mit 
dem Kennwort „Brznge Glück‘: Heinrich Behrens, Architekt, Bremen, 
Bauausführung. 
Ueber die Ausführung des Baues des König Albert - Museums ist z. Zt. 
keinerlei Bestimmung getroffen, wird auch so bald nicht getroffen werden. 
 
	        

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