Full text: Deutsche Konkurrenzen (1906, Bd. 20, H. 229/240)

  
   
    
   
   
   
  
   
    
   
    
    
    
    
  
  
  
  
   
    
  
   
   
  
  
   
   
  
  
  
    
    
    
    
     
      
      
      
     
    
    
    
    
     
      
  
     
  
  
    
    
    
     
    
    
    
  
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| mit Ausnahme der Kranke r, finden sich nur]im” Keller vor. Flur- 
| Speisesaal sind etwas kı emessen. Im ganzen ist aber auch die 
HN. 1 lage eine vorzügliche. Die ten für die Ausführung würden sich bei 
| uminhalt von über 45000 cbm auf ca. 900000 Mark belaufen. 
Zu No. 95. — Angekauft. 
wie dessen Grundrissanordnung ist gut, aber 
)jer Entwurf ist zeichnerisch gut dargestellt, 
Speisesaal und ist die Lage hierfür aus 
)ie Lage des Hauptgebäudes s 
nicht ganz zweckentsprechend. 
Ü liegt die Badeanlage über dem 
} | struktionsrücksichten nicht entsprechend ge wählt, ausserdem weisen die Grundrisse 
r viel Flure und Hallen auf. Die Pförtnerwohnung liegt sehr weit vom Haupt- 
gang entfernt. Derselbe ist daher sehr schwer zu übersehen. Die Dienstboten- 
iume liegen ausserhalb des Hauptgebäudes, was für den Betrieb sehr hinderlich ist. 
Die Anordnung der Krankensäle, welche im 3. Obergeschoss untergebracht sind, 
liegen auch nicht vorteilhaft. Der umbaute Raum beträgt rund 41600 cbm, die 
Kosten hierfür betragen ca. 832000 Mark, 
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Zu No. 62. — Angekauft. 
Der Entwurf ist von den wenigen, welche die Lage der Anstalt im gegebenen 
Gelände, an der Ecke des Kibitzenauwörthweg und Kiesgrubenweg, im wesentlichen 
richtig getroffen haben. Der vor das Gebäude gelegte Volksgarten besitzt namentlich 
durch Einfügung des Wasserbeckens nicht völlig genügende Wegeverbindungen, und 
dieses Becken ist auch Ursache, dass die Eingänge in die Mädchenanstalt un- 
  
1 befriedigend sind. 
| Die Darstellung der beabsichtigten Anpflanzungen ist nicht erfolgt. Direktor- 
HN und Pförtnergebäude dürften noch besser zu legen sein, namentlich liegt das erstere 
Die Spielplätze wären nicht an die Hauptschauseite 
  
zu nahe den Krankenabteilungen, 
des Gebäudes zu legen, sondern mit den Turnplätzen zu vereinigen, 
Der Grundriss des Hauptgebäudes ist klar und übersichtlich, die Räume und 
Gänge sind gut beleuchtet, die Unterbrechung der Korridore im 1. und 2. Ober- 
geschoss aber nicht angenehm, Die Küche liegt zu entfernt von den Krankenräumen. 
Letztere und die Wirtschaftsräume sollten nicht an der Hauptschauseite, sondern 
rückwärts liegen. 
| Der Speisesaal besitzt nur die gewöhnliche Stockwerkshöhe und seine Ueber- 
bauung ist unpraktisch. Die Zugänglichkeit der Aborte und der Bäder von den 
Treppenpodesten wäre unzulässig, Dieselben sollen aus mehrfachen Gründen auch 
nicht im Mittelpunkt der Anstalt liegen. Der Zentralheizungsraum wäre im Hinblick 
auf die Zufuhr der Brennmaterialien praktischer zu legen 
Das Aeussere der Gebäude ist von guter Wirkung. 
  
Zu No. 86. Angekauft. 
Der Verfasser verlegt den Bau an die Ecke der Lazarett- und Polygonstrasse 
und öffnet das Hufeisen nach Nordwesten. Festsaal, Speisesaal und Küche gruppieren 
sich um einen kleinen Hof nach rückwärts, wo sich als Gegenstück auch ein hallen- 
umsäumter Ziergarten entwickelt. Des weiteren befinden sich in südöstlicher Lage 
Spielplätze und Gärten, während ein geräumiger Küchenhof vermisst wird. Das 
Bauwerk zeigt eine geschickte Gliederung der Massen, bei einem klar angelegten 
Grundriss, welcher dem Hauptgedanken nach mehrfach in dem Wettbewerbe vertreten 
| | a Der Verzicht auf reichere Architekturformen ist berechtigt und die zeichnerische 
| Jarstellung verdient Anerkennung. Die Krankenabteilung im niederen Dachgeschoss 
liegt zwar unbequem, kann aber gut gelüftet werden, 
  
  
  
  
  
Bauausführung. 
Die Bauausführung ist dem Urheber des I. preisgekrönten Entwurfs, Herrn 
Prof, Dr. Vetterlein in Darmstadt, nach Mafsgabe seines I ntwurfs übertragen worden. 
Der Entwurf wird jedoch einer Umarbeitung unterzogen werden müssen, da das 
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bauprogramm einige wesentliche Abänderungen erfahren hat und zudem der 
der Ecke zwischen Kiesgruben- und Kiebitzwörthweg und nicht an der Polygonstrasse 
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errichtet werden soll. 
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